Im Vorspiel sind die Schweizer Weltmeister
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Im Vorspiel sind die Schweizer Weltmeister

Die Schweizer nehmen sich mehr Zeit für das Vorspiel als für den Akt. Und: Nur eine Minderheit hat schon einmal ausgefallene Praktiken ausprobiert.

23 Minuten lassen sich die Schweizer und Schweizerinnen im Schnitt für das Vorspiel Zeit – vier Minuten länger als für den eigentlichen Geschlechtsverkehr. Damit sind die Eidgenossen Vorspiel-Weltmeister, gefolgt von den Mexikanern, Polen und Italienern. Schlusslicht sind die Hongkonger: Sie verwöhnen ihre Partnerinnen und Partner vor dem Akt gerade mal zwölf Minuten. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Umfrage des Kondomherstellers Durex bei 26000 Personen.

Massagen und Oralsex gehören zum Standardprogramm in Schweizer Betten, belegt die Studie weiter. Andere Praktiken wie Rollen- und Fesselspiele, das Tragen von Dessous sowie Anal- oder Telefonsex hat jedoch nur eine Minderheit hierzulande schon erlebt. Pikant: Die Befragten wünschen sich mehr davon, zwei von fünf trauen sich aber nicht, dem Partner ihre sexuellen Wünsche zu offenbaren. «Die jüngere Generation ist hierbei offener im Kommunizieren als die ältere», so Miriam Abel von Durex Schweiz. Dies sei ein positives Zeichen für die Zukunft des sexuellen Wohlbefindens.

Nico Menzato

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