09.11.2020 02:04

Stärke 3,4 auf der RichterskalaIm Wallis hat die Erde gebebt

In der Nacht von Sonntag auf Montag hat der Erdbebendienst der ETH Zürich bei Arolla ein Erdbeben registriert. Es dürfte gespürt worden sein, mit Schäden ist aber nicht zu rechnen.

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In den Walliser Bergen hat die Erde gebebt. 

In den Walliser Bergen hat die Erde gebebt.

seismo.ethz.ch
Ein Blick auf die Karte der von Erdbeben gefährdeten Regionen in der Schweiz zeigt, dass der Kanton Wallis stark betroffen ist. (Archivbild).

Ein Blick auf die Karte der von Erdbeben gefährdeten Regionen in der Schweiz zeigt, dass der Kanton Wallis stark betroffen ist. (Archivbild).

KEYSTONE/WALTER BIERI

Darum gehts

  • Im Kanton Wallis hat kurz nach Mitternacht die Erde gebebt.

  • Der Erdbebendienst der ETH Zürich errechnete eine Stärke von 3,4 auf der Richterskala.

  • Seit Januar 2020 wurden über 1000 Erschütterungen registriert.

Ein Erdbeben der Stärke 3,4 hat am frühen Montagmorgen gegen 00.50 Uhr die Region Arolla im Kanton Wallis erschüttert. Das Beben dürfte nach Angaben des Schweizerischen Erdbebendienstes der ETH Zürich in der Region verspürt worden sein. Schäden sind bei Beben dieser Stärke in der Regel nicht zu erwarten. Das Epizentrum des Bebens lag rund 7 Kilometer südlich von Arolla. Seit Anfang dieses Jahres wurden in der Schweiz bereits über 1000 Erschütterungen registriert.

Der Kanton Wallis ist jener Kanton, der am häufigsten von Erdbeben erschüttert wird. Alle 100 Jahre kommt es im Wallis zu einem Erdbeben der Stärke 6 bis 6,5. Das letzte grössere Beben ereignete sich 1946 einige Kilometer nördlich von Siders.

Erdbeben waren Ende Oktober 2020 auch im Kanton Glarus verspürt worden. Das stärkste Beben registrierte der Erdbebendienst in Elm. Dort betrug die Magnitude 4,3. Es kam zu mehr als 100 Nachbeben, wobei der stärkste Erdstoss noch eine Magnitude von 3,6 erreichte.

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