Animalia: Image der Fledermäuse aufbessern

Aktualisiert

AnimaliaImage der Fledermäuse aufbessern

Die Animalia- Messe in St. Gallen setzt 2011 auf Fledermäuse als Publikumsmagnet. In einer Sonderschau werden die bedrohten Tiere gezeigt. 20000 Besucher werden an der Messe erwartet.

von
Silvana Hungerbühler
An der Animalia sind dieses Jahr Fledermäuse zu bestaunen. Foto: animalia sg

An der Animalia sind dieses Jahr Fledermäuse zu bestaunen. Foto: animalia sg

Das Image der Schweizer Fledermäuse ist angekratzt: «Vampirfilme und Aberglaube rücken die Säugetiere in ein falsches Licht», sagt Andy Kräuchi, Präsident des Schweizer Fördervereins für Kleintierrassen. Darum sei es wichtig, die Leute für die Wildtiere zu sensibilisieren und ihnen den richtigen Umgang beizubringen. Denn Angst haben, müsse man vor den Fledermäusen nicht. An der Animalia-Messe in St. Gallen können Besucher darum Fledermäuse hautnah erleben: «Wir zeigen Fütterungen und es gibt eine Videoübertragung, wie die Tiere aus dem Schlaf erwachen», sagt Nicolo Paganini, Direktor der Olma Messen St. Gallen. In der Schweiz leben 30 einheimische Fledermausarten, die teils Spannweiten von bis zu 40 Zentimeter erreichen.

An der Animalia werden aber auch über 3000 Hunde und knapp 300 Katzen zu sehen sein. Daneben gibt es eine Dog Dancing Show sowie einen Plauschparcours für die Hunde. Mit Schlangen, Spinnen, Fischen und Schildkröten kommen auch die Amphibien- und Reptilienliebhaber nicht zu kurz. Die Animalia findet vom 14. bis 15. Mai statt.

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