Zum Mord aufgerufen: Imam der An'Nur-Moschee muss in U-Haft bleiben

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Zum Mord aufgerufenImam der An'Nur-Moschee muss in U-Haft bleiben

Ein Imam soll in der Winterthurer An'Nur-Moschee zu Verbrechen und Gewalttätigkeit aufgerufen haben. Nun steht fest: Er wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft nicht aus der Haft entlassen.

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jen
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Am 2. November führte die Polizei eine Razzia in der umstrittenen An'Nur-Moschee in Winterthur durch.

Am 2. November führte die Polizei eine Razzia in der umstrittenen An'Nur-Moschee in Winterthur durch.

kein Anbieter/Annette Hirschberg
Polizei vor Ort: Im Morgengrauen fuhren die Behörden beim Winterthurer Bahnhof Hegi vor.

Polizei vor Ort: Im Morgengrauen fuhren die Behörden beim Winterthurer Bahnhof Hegi vor.

kein Anbieter/Mario Stäuble
Die Polizei sperrt die Strassen rund um die Moschee ab.

Die Polizei sperrt die Strassen rund um die Moschee ab.

kein Anbieter/Annette Hirschberg

In einer öffentlichen Predigt vom 21. Oktober 2016 soll der äthiopische Prediger Shaik Abdurrahman in der An'Nur-Moschee zum Mord an Muslime aufgerufen haben, die sich weigern, an den Gebeten in der Moschee teilzunehmen. Zudem soll er die Anwesenden aufgefordert haben, diese Muslime zu denunzieren.

Der Imam Abdurrahman wurde bei einer Razzia Anfang November verhaftet. Wie die Oberstaatsanwaltschaft gegenüber dem «Landboten» nun bestätigt, hat das Zwangsmassnahmengericht dem Antrag auf Verlängerung der Untersuchungshaft stattgegeben. Er bleibt mindestens für drei weitere Monate in Haft. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn wegen öffentlicher Aufforderung zu Verbrechen und Gewalt.

Moschee Interview Staatsanwaltschaft

Corinne Bouvard, Sprecherin der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, erklärt, warum die An'Nur-Moschee durchsucht worden ist.

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