Immer mehr Erwerbstätige im Gesundheitswesen
Aktualisiert

Immer mehr Erwerbstätige im Gesundheitswesen

Im vergangenen Jahr arbeiteten 461 000 Personen in diesem Sektor - das sind mehr als 10 Prozent aller Erwerbstätigen oder rund 24 000 mehr als im Vorjahr.

Seit Jahren schon steigt die Zahl der Angestellten im Gesundheitswesen überproportional an: Zwischen 1995 und 2001 betrug die Zunahme der Beschäftigten in diesem Bereich 18,3 Prozent gegenüber 3,4 Prozent in der Gesamtwirtschaft, wie der am Dienstag publizierten Taschenstatistik «Das Gesundheitswesen in der Schweiz» des Branchenverbands Interpharma zu entnehmen ist.

Dieses «Blaue Büchlein» fasst jedes Jahr Daten und Fakten zu Leistungen, Kosten und Preisen im Gesundheitswesen zusammen. So ist neben vielem anderen etwa zu erfahren, dass der Durchschnittsmann mit 65 Jahren noch eine mittlere Lebenserwartung von 17,4 Jahren hat und die Frauen im selben Alter eine solche von 21 Jahren.

Die häufigste Todesursache in der Schweiz sind nach wie vor Herz- Kreislauferkrankungen: Im Jahr 2001 wurden 24 148 Todesfälle registriert, die auf diese Ursache zurückzuführen sind. Dies entspricht einem Anteil von 39,4 Prozent aller Todesfälle.

Dank medizinischer Fortschritte geht jedoch die Zahl der Herz- Kreislauf-Toten zurück. Dies gilt auch für die Tumorkrankheiten als zweithäufigste Todesursache (25,9 Prozent). Am dritthäufigsten sterben in der Schweiz Menschen an Erkrankungen der Atemwege (6,1 Prozent).

Medikamentenkosten gesunken

Im Jahr 2002 beanspruchten Schweizerinnen und Schweizer zudem Gesundheitsleistungen in der Höhe von rund 48 Milliarden Franken. Der Anteil der Medikamente blieb mit 10,3 Prozent oder 4,9 Milliarden praktisch stabil. Dagegen stiegen die Kosten für stationäre Behandlung auf einen neuen Höchststand von 23 Milliarden, was einem Anteil von 48 Prozent an den Gesamtkosten entspricht.

Medikamente kosteten im Jahr 2003 rund 8 Prozent weniger als acht Jahre zuvor. Interpharma führt dies vor allem auf den Preisvergleich von patentabgelaufenen Präparaten mit dem Durchschnittspreis in wirtschaftlich vergleichbaren Staaten Europas zurück. Der Preisindex der Spitalleistungen stieg dagegen im gleichen Zeitraum auf 113,3 Punkte an.

(sda)

Die Taschenstatistik «Das Gesundheitswesen in der Schweiz» kann bei Interpharma, Petersgraben 35, Postfach, 4003 Basel oder info@interpharma.ch kostenlos bestellt werden. Weitere Informationen finden sich auch im Internet unter www.interpharma.ch.

Die Taschenstatistik «Das Gesundheitswesen in der Schweiz» kann bei Interpharma, Petersgraben 35, Postfach, 4003 Basel oder info@interpharma.ch kostenlos bestellt werden. Weitere Informationen finden sich auch im Internet unter www.interpharma.ch.

Die Taschenstatistik «Das Gesundheitswesen in der Schweiz» kann bei Interpharma, Petersgraben 35, Postfach, 4003 Basel oder info@interpharma.ch kostenlos bestellt werden. Weitere Informationen finden sich auch im Internet unter www.interpharma.ch.

Die Taschenstatistik «Das Gesundheitswesen in der Schweiz» kann bei Interpharma, Petersgraben 35, Postfach, 4003 Basel oder info@interpharma.ch kostenlos bestellt werden. Weitere Informationen finden sich auch im Internet unter www.interpharma.ch.

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