Immer mehr Flugpassagiere checken schon zu Hause ein
Aktualisiert

Immer mehr Flugpassagiere checken schon zu Hause ein

Online-Check-in
wird immer beliebter:
Heute druckt schon
fast jeder siebte Kunde
der Swiss, der ab Zürich
fliegt, seine Boarding
Card zu Hause aus.

Das lange Anstehen vor den Check-in-Schaltern muss nicht sein: Seit Ende 2005 bietet die Swiss einen Online-Service an. Wer ein E-Ticket hat, kann bequem am privaten Computer einchecken und so am Abflugtag viel Zeit sparen. Die Koffer werden rasch und unkompliziert am Web-Check-in-Schalter abgegeben – und schon gehts ab zum Terminal. Noch schneller sind Passagiere, die nur mit Handgepäck reisen.

Diese Möglichkeit wird immer mehr genutzt. Waren es im Januar 2006 gerade ein Prozent aller Passagiere ab Zürich, die online eincheckten, waren es im Dezember 2007 bereits 15 Prozent. Gefährdet Online-Check-in die Stellen des Bodenpersonals? «Wir sehen das ganz klar als Zusatzangebot. Zu sagen, dass es irgendwann den Schalter verdrängt, wäre reine Spekulation», so Swiss-Sprecherin Andrea Kreuzer.

Auch Philipp Hadorn von der Bodenpersonal-Gewerkschaft SEV-Gata hat keine grossen Bedenken. «Es wird immer eine Gruppe geben, welche die persönliche Beratung am Schalter wünscht.»

Ausserdem führe das Online-Check-in zu günstigeren Tickets und so zu mehr Fluggästen. Und dies komme auch den Arbeitnehmern zugute.

Andy Fischer

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