Alex Frei: «Immer wenn es um viel gegangen ist, waren wir bereit»
Aktualisiert

Alex Frei«Immer wenn es um viel gegangen ist, waren wir bereit»

Für das Spiel gegen Lettland braucht es laut Nati-Captain Alex Frei keine besondere Motivation. Jeder in der Mannschaft wisse jetzt, was es geschlagen habe. Mit dem enormen Druck hat der Stürmer kein Problem.

von
Peter Haab
Feusisberg

Auszüge aus der letzten Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Lettland.

Nach dem Trauerspiel gegen Luxemburg besteht kaum die Gefahr, dass Alex Frei und Co. den Gegner Lettland unterschätzen. Es stellt sich vielmehr die Frage, wie die Mannschaft mit dem enormen Druck umgehen kann. Denn eines steht fest: Der Match gegen Lettland ist ein Spiel um alles oder nichts. Ein Sieg muss her, um jeden Preis.

Alex Frei ist überzeugt, dass jeder einzelne Spieler mit dieser Situation umgehen kann. Für ihn selbst ist extremer Druck kein Problem: «Ich selbst habe absolut kein Problem mit dieser Ausgangslage. An solche Situationen habe ich mich im Laufe der Jahre gewöhnt. Wenn wir mit Dortmund drei, vier Spiele hintereinander verloren haben, war der Druck jeweils auch enorm. Mit solch einer Situation muss ein Profi-Fussballer umgehen können.»

Der Nati-Captain weiss allerdings, dass die jüngeren Spieler etwas grössere Probleme haben könnten, mit dieser Situation umzugehen. «Ich bin keiner, der zu andern Spieler hingeht, ihnen auf die Schultern klopft und sagt: das kommt dann schon gut. Aber die jüngeren Spieler wissen genau, dass sie zu mir kommen können, wenn sie einen Tipp brauchen.»

Für den Match gegen Lettland baut sich Alex Frei mit einem Blick in die Vergangenheit positiv auf: «Immer, wenn es in letzter Zeit um viel gegangen ist, waren wir als Mannschaft bereit.»

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