Immobiliendaten lassen US-Börsen ins Plus drehen
Aktualisiert

Immobiliendaten lassen US-Börsen ins Plus drehen

Überraschend stark ausgefallene Konjunkturdaten haben den US-Börsen zum Wochenausklang zu deutlichen Kursgewinnen verholfen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss um 1,08 Prozent im Plus bei 13.378 Punkten.

Im Handelsverlauf hatte er sich zwischen 13.208 und 13.381 Punkten bewegt. Der breiter gefasste S&P-500 stieg um 1,15 Prozent auf 1479 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 1,38 Prozent auf 2576 Stellen. Auf Wochensicht gewann der Dow 2,3 Prozent, der S&P ebenfalls 2,3 Prozent und die Nasdaq 2,9 Prozent.

Der Verkauf neuer Häuser stieg im Juli unerwartet an, und zwar auf Jahressicht um 2,8 Prozent - nachdem er in den beiden Monaten zuvor noch zurückgegangen waren. Auch der Auftragseingang bei den langlebigen Gütern fiel besser aus als vorhergesagt.

Dies sei gut für die Stimmung, besonders weil sonst nur schlechte Nachrichten vom Häusermarkt zu hören seien, sagte Todd Clark von Nollenberger Capital Partners.

An der New York Stock Exchange wechselten etwa 1,18 Milliarden Aktien den Besitzer. 2595 Werte legten zu, 735 gaben nach und 73 blieben unverändert.

An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,65 Milliarden Aktien 2062 im Plus, 925 im Minus und 119 unverändert. An den US- Kreditmärkten stiegen die zehnjährigen Staatsanleihen um 9/32 auf 101-0/32. Sie rentierten mit 4,623 Prozent. Die 30-jährigen Bonds kletterten 29/32 auf 101-22/32 und hatten eine Rendite von 4,890 Prozent.

(sda)

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