70’000 Dosen pro Tag: Impfaktion in der Schweiz startet Anfang Januar
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70’000 Dosen pro TagImpfaktion in der Schweiz startet Anfang Januar

Bis im Sommer will das Bundesamt für Gesundheit sechs Millionen Menschen impfen – und beginnt damit in wenigen Wochen.

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Es soll in der ganzen Schweiz gleichzeitig mit dem Impfen begonnen werden: Ein Arzt bereitet eine Dosis vor. (Symbolbild)

Es soll in der ganzen Schweiz gleichzeitig mit dem Impfen begonnen werden: Ein Arzt bereitet eine Dosis vor. (Symbolbild)

Getty Images/iStockphoto/Zoranm
Ab kommender Woche darf der von Biontech und Pfizer entwickelte Impfstoff in Grossbritannien verabreicht werden.

Ab kommender Woche darf der von Biontech und Pfizer entwickelte Impfstoff in Grossbritannien verabreicht werden.

Foto: Reuters
Es ist damit das erste westliche Land, das diesen Schritt geht. Gleichzeitig ist BNT162B2, so der Name des Vakzins, der erste Impfstoff aus dem Westen, der so weit ist. 

Es ist damit das erste westliche Land, das diesen Schritt geht. Gleichzeitig ist BNT162B2, so der Name des Vakzins, der erste Impfstoff aus dem Westen, der so weit ist.

Foto: Reuters

Darum gehts

  • Gemäss dem BAG soll in der Schweiz bereits Anfang Januar mit der Corona-Impfaktion begonnen werden.

  • Es sind 70’000 Impfungen pro Tag geplant.

  • Insgesamt sollen sechs Millionen Menschen geimpft werden.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) erwartet den Start der Corona-Impfaktion in der Schweiz Anfang Januar. Geplant sind bis zu 70'000 Impfungen pro Tag. Die Impfungen sollen bis zum Sommer dauern. Es sollen sechs Millionen Menschen geimpft werden können.

Bis im Januar sollte in der Schweiz ein erster Impfstoff zugelassen sein, sagte Virginie Masserey, Leiterin Infektionskontrolle beim BAG, in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag». Geplant sei, im ganzen Land gleichzeitig mit den Impfungen zu beginnen.

Risikogruppen zuerst impfen

Mehrere Kantone seien bereits sehr weit mit den Vorarbeiten. Andere prüften noch, wie viele Impfzentren sie einrichten wollten. Die hohe Zahl von Impfungen sei nur mit grossen Zentren möglich. Das könnten Turnhallen, Zivilschutzanlagen, Spitäler, Arztpraxen oder Apotheken sein. Die Kantone entschieden über die Zahl der Zentren.

Zuerst sollten Risikogruppen geimpft werden. Neben Senioren seien dies unter anderem Diabetiker, Menschen mit chronischen Lungenkrankheiten oder Bluthochdruck. Damit diese Gruppen möglichst bald geimpft werden könnten, brauche es die Mithilfe der Hausärzte. Sie müssten Patienten frühzeitig kontaktieren und informieren.

Hast du oder jemand, den du kennst, Mühe mit der Coronazeit?

Hier findest du Hilfe:

BAG-Infoline Coronavirus, Tel. 058 463 00 00

Dureschnufe.ch, Plattform für psychische Gesundheit rund um Corona

Branchenhilfe.ch, Ratgeber für betroffene Wirtschaftszweige

Pro Juventute, Tel. 147

(SDA/chk)

Deine Meinung

89 Kommentare
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Eidgenossin

07.12.2020, 18:03

Eine ute und erfreuliche Nachricht fürs neue Jahr, vielen Dank.

Seppli

07.12.2020, 09:22

Freu mich drauf endlich wieder ohne Angst zur Arbeit gehen oder einkaufen

Help

07.12.2020, 08:54

Ganz einfache Frage, sind wir nach der Impfung nicht mehr Virusträger, und können es somit nicht mehr weiterverbreiten?