Marco Rima & Co. : Impfkritiker sammeln Unterschriften für eine Initiative gegen die Impfpflicht
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Marco Rima & Co. Impfkritiker sammeln Unterschriften für eine Initiative gegen die Impfpflicht

Ein Komitee von Impfskeptikern wollen eine Initiative lancieren, um eine mögliche Impfpflicht zu verhindern. Im Komitee sitzen der Komiker Marco Rima, eine SVP-Nationalrätin sowie der Impfkritiker Daniel Trappitsch.

von
Bianca Lüthy
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Der Komiker Marco Rima sitzt in einem Impfskeptiker-Komitee. 

Der Komiker Marco Rima sitzt in einem Impfskeptiker-Komitee.

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Die Luzerner SVP-Nationalrätin Yvette Estermann sitzt auch im Initiativkomitee. 

Die Luzerner SVP-Nationalrätin Yvette Estermann sitzt auch im Initiativkomitee.

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Daniel Trappitsch ebenfalls. Er hatte bereits ein Referendum gegen das Epidemiengesetz ergriffen. (Hier im Bild neben Theres Schöni)

Daniel Trappitsch ebenfalls. Er hatte bereits ein Referendum gegen das Epidemiengesetz ergriffen. (Hier im Bild neben Theres Schöni)

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Darum gehts

  • Ein Impfskeptiker-Komitee will eine Initiative lancieren.

  • Damit will das Komitee eine mögliche Impfpflicht stoppen.

  • Der Komiker Marco Rima sitzt unter anderem im Komitee.

Die Freiheitliche Bewegung Schweiz (FBS) will ab Dienstag Unterschriften für ihre Initiative «Für Freiheit und körperliche Unversehrtheit (Stopp Impfpflicht)» sammeln. «Wir wollen die Freiheit für die Bürgerinnen und Bürger in der Bundesverfassung stärker verankern, so dass jeder Mensch frei und ohne Angst entscheiden kann, ob er sich impfen lassen will oder ob er sich mit einem Chip versehen lässt», heisst es auf der Homepage der FBS, wie die «Aargauer Zeitung» berichtet.

Im Komitee sitzen ein paar bekannte Köpfe: Darunter der Komiker Marco Rima, der sich im September in einem Facebook-Video kritisch zur Maskenpflicht äusserte. Auch die Luzerner SVP-Nationalrätin Yvette Estermann und der Impfkritiker Daniel Trappitsch sitzen im Komitee. Trappitsch hatte bereits das Referendum gegen das Epidemiengesetz ergriffen.

Gemäss dem Epidemiengesetz sei eine begrenzte Impfpflicht möglich. Die Kantone können diese aber nur umsetzen, sofern die öffentliche Gesundheit erheblich gefährdet wäre. Eine solche Pflicht dürfe aber nur für eine bestimmte Bevölkerungsgruppe gelten und gilt aufgehoben, sobald diese nicht mehr erheblich gefährdet ist. Laut Bundesrat und dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) soll es keine Impfflicht betreffend des Coronavirus geben.

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Hier findest du Hilfe:

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Branchenhilfe.ch, Ratgeber für betroffene Wirtschaftszweige

Pro Juventute, Tel. 147

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