Aktualisiert 19.11.2007 07:54

Implenia beruft ausserordentliche GV ein

Im Machtkampf beim Baukonzern Implenia mit dem Hedge Funds Laxey spielt der Konzern den Ball an die Aktionäre weiter.

An einer ausserordentlichen GV sollen sie entscheiden, ob die Eintragungsbeschränkung für ausländische Aktionäre fallen soll.

Laxey hatte am 5. November ein Übernahmeangebot an alle Implenia- Aktionäre vorgelegt unter der Bedingung, dass die Vinkulierung abgeschafft wird. Obwohl Laxey 34 Prozent der Aktien von Implenia besitzt, hat der Konzern die Briten wegen der Lex Koller nur mit 4,9 Prozent im Aktienregister eingetragen.

Der Verwaltungsrat des Baukonzerns will an den geltenden Vinkulierungsbestimmungen festhalten, wie er am Montag bekräftigte. Diese bedeuten, dass ausländische Aktionäre über maximal 20 Prozent der Stimmrechte an Implenia verfügen dürfen.

Sollte Laxey mit mehr Aktien als bisher ins Aktienregister eingtragen werden, würde dieser Wert überschritten, da auch andere ausländische Aktionäre beteiligt sind. Dann würde Implenia als ausländisch beherrschtes Unternehmen gelten und käme bei grossen Wohnbaugeschäften in der Schweiz nicht mehr zum Zug.

Diese Haltung sei kürzlich vom Bezirksrat Bülach durch eine Verfügung bestätigt worden, hiess es weiter. Die ausserordentliche Generalversammlung werde am 14. Dezember stattfinden. (sda)

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