Serientäter: In acht Kantonen eingebrochen
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SerientäterIn acht Kantonen eingebrochen

Die Kantonspolizei von Bern hat einen mutmasslichen Serientäter festgenommen. Er soll in acht Kantonen bei Raubüberfällen und Einbrüchen Geld und Waren im Wert von 600'000 Franken erbeutet haben.

von
bro

Die Berner Kantonspolizei hat einen Mann festgenommen, der in acht Kantonen Einbrüche und Raubüberfälle begangen haben soll. Er konnte dank DNA-Spuren an verschiedenen Tatorten identifiziert werden.

Dem 33-jährigen Moldawier wird vorgeworfen, zwischen September 2011 und Juli 2012 über 20 Mal in den Kantonen Aargau, Bern, Freiburg, Luzern, Neuenburg, Waadt, Zug und Zürich in Häuser eingebrochen zu sein. Auch soll er mehrere Fahrzeuge entwendet haben, wie die Kantonspolizei Bern und die Regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland am Mittwoch mitteilten.

600'000 Franken Schaden

Weiter werden ihm zwei Raubüberfälle in den Kantonen Bern und Zürich zur Last gelegt. Der mutmassliche Täter soll in den meisten Fällen Schmuck, Bargeld und Computer im Wert von insgesamt über 600'000 Franken erbeutet haben.

Der Mann wurde bereits im September 2012 in Deutschland angehalten und einen Monat später an die Schweizer Behörden ausgeliefert. Seither befindet er sich in Haft. Zunächst leugnete er die Taten, dann gab er zu, die Delikte mit Hilfe von Komplizen begangen zu haben. Deren Identität wird derzeit ermittelt.

Der mutmassliche Täter muss sich nun wegen der Einbrüche und Überfälle vor der Justiz verantworten. Unter anderem wird er auch wegen Sachbeschädigung, Verwendung gefälschter Dokumente und illegalen Aufenthaltes in der Schweiz angeklagt. (bro/sda)

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