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Neuste BevölkerungsstatistikIn Bern wohnen mehr Frauen als Männer

141'049 Personen wohnten am 30. Juni 2016 in Bern. Dies sind 482 Einwohner mehr als zu Jahresbeginn. Auch gab es mehr Heiraten und weniger Scheidungen.

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aha/sda
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Die neue Bevölkerungsstatistik zeigt es: Bern wächst und wächst und wächst. Am 30. Juni 2016 wohnten 141'049 Personen in der Stadt Bern.

Die neue Bevölkerungsstatistik zeigt es: Bern wächst und wächst und wächst. Am 30. Juni 2016 wohnten 141'049 Personen in der Stadt Bern.

Keystone/Alessandro Della Valle
Obwohl in diesem Zeitraum vor allem die Zahl der Männer zugenommen hat (plus 289) sind noch immer 52,2 Prozent der Stadtberner Bevölkerung weiblich.

Obwohl in diesem Zeitraum vor allem die Zahl der Männer zugenommen hat (plus 289) sind noch immer 52,2 Prozent der Stadtberner Bevölkerung weiblich.

Keystone/Lukas Lehmann
Der grösste Zuzugsüberschuss findet sich in der Altersgruppe 20-29 (plus 805). Bern sei Anziehungspunkt für «junge Menschen, die eine der zahlreichen Ausbildungsmöglichkeiten nutzen», schreibt Statistik Stadt Bern.

Der grösste Zuzugsüberschuss findet sich in der Altersgruppe 20-29 (plus 805). Bern sei Anziehungspunkt für «junge Menschen, die eine der zahlreichen Ausbildungsmöglichkeiten nutzen», schreibt Statistik Stadt Bern.

Keystone/Peter Klaunzer

Bern wächst kontinuierlich weiter: Am 30. Juni 2016 wohnten 141'049 Menschen in der Stadt – 482 mehr als anfangs Jahr. Obwohl in diesem Zeitraum vor allem die Zahl der Männer zugenommen hat (plus 289), sind noch immer 52,2 Prozent der Stadtberner Bevölkerung weiblich.

Das Einwohnerwachstum ist Folge eines positiven Wanderungssaldos und eines Geburtenüberschusses, wie Statistik Stadt Bern am Donnerstag mitteilte. So sind seit Anfang Jahr 5803 Personen zugezogen und 5505 weggezogen.

Von der Stadt in RKBM-Gemeinden

Die meisten der Zuziehenden stammen aus Schweizer Gemeinden, die nicht im Kanton Bern liegen. Die meisten Wegziehenden wählten hingegen als Ziel eine Gemeinde der Regionalkonferenz Bern Mittelland (RKBM). Entsprechend fällt der Wanderungssaldo in RKBM-Gemeinden zu Ungunsten der Stadt Bern (minus 558) aus.

Der grösste Zuzugsüberschuss findet sich in der Altersgruppe 20 bis 29 (plus 805). In der Altersgruppe 30-64 ist der Wanderungssaldo mit minus 410 negativ. Bern sei Anziehungspunkt für «junge Menschen, die eine der zahlreichen Ausbildungsmöglichkeiten nutzen», heisst es dazu in der Mitteilung. Aber auch die vielfältigen Möglichkeiten, die eine Zentrumsstadt zu bieten habe, seien ein Grund für den Zuzug jüngerer Menschen.

Ausländeranteil ist stabil

Die Anzahl Geburten im ersten Halbjahr 2016 belief sich auf 818. In diesem Zeitraum kam es zu 634 Todesfällen. Während die Geburtenzahl im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konstant blieb, kam es bei den Todesfällen zu einem deutlichen Rückgang (minus 54).

Der Ausländeranteil der Neugeborenen beträgt 23 Prozent. Bei der Wohnbevölkerung beträgt der Ausländeranteil 24,5 Prozent. Das sind 0,1 Prozentpunkte weniger als Ende 2015.

Rund jeder fünfte in der Stadt ansässige Ausländer ist Deutscher. Nach wie vor sind auch die meisten der ausländischen Zuzüger deutsche Staatsangehörige. Seit Ende 2015 zogen aber insgesamt leicht mehr Deutsche aus Bern weg als neu hin. In der Vorjahresperiode war der Saldo noch deutlich positiv.

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