Trotz Corona: In China gibt es 253 neue Milliardäre
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Trotz CoronaIn China gibt es 253 neue Milliardäre

In der Volksrepublik China gibt es nun 922 Milliardäre. Damit hat sie mehr Superreiche, als die USA und Indien zusammen. Alleine im letzten Jahr sind in China 253 neue Milliardäre hinzugekommen.

China feierte am 28. Februar das traditionelle Laternenfest.

China feierte am 28. Februar das traditionelle Laternenfest.

TPG via ZUMA Press/dpa

Darum gehts

  • Die Zahl der Superreichen nimmt in China trotz Coronapandemie zu.

  • Zhong Shanshan ist die reichste Person in China.

  • Sein Vermögen wird auf 85 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Die Zahl der Superreichen in China ist trotz der Coronapandemie auch im vergangenen Jahr weiter gestiegen. In der Volksrepublik inklusive Hongkong kamen im vergangenen Jahr 253 neue Milliardäre hinzu, die Zahl kletterte damit auf 922, wie es im am Dienstag veröffentlichten jährlichen Hurun Report heisst. Damit liegt China weit vor den USA mit 696 Milliardären und Indien mit 177 Superreichen.

Den Hurun Report gibt das gleichnamige Verlagshaus jedes Jahr heraus. Laut dem Bericht ist der Unternehmensgründer Zhong Shanshan 2020 zum reichsten Mann Chinas aufgestiegen. Hurun schätzt sein Vermögen nach dem Börsengang des Trinkwasserabfüllers Nongfu auf 85 Milliarden US-Dollar. Shanshan gehören auch Teile des Impfstoffherstellers Beijing Wantai.

Auf dem zweiten und dritten Platz der Hurun-Liste folgen der Chef des Internetriesen Tencent, Pony Ma, und der des Tiktok-Mutterhauses Bytedance, Zhang Yiming. Der Gründer des Onlinekonzerns Alibaba, Jack Ma, folgt auf Platz vier. Er war 2020 in Ungnade gefallen: Die Führung in Peking stoppte den Börsengang der Alibaba-Tochter Ant, der der grösste aller Zeiten werden sollte.

China hat die Corona-Pandemie nach offizieller Darstellung weitgehend unter Kontrolle. Die Volksrepublik war letztes Jahr die einzige grosse Volkswirtschaft weltweit mit einem Wirtschaftswachstum.

(AFP)

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