Aktualisiert 14.01.2019 07:42

Lawinengefahr

In den Alpen ist es jetzt besonders gefährlich

Die Lawinensituation in den Alpen gestaltet sich äusserst prekär. In grossen Teilen der Alpen herrscht die höchste Gefahrenstufe.

von
fur
1 / 19
21. März: Ein 20-jähriger US-Amerikaner wurde tot in der Walliser Region Mont-Fort aufgefunden. Nach ersten Ermittlungen war er abseits markierter Pisten über ein Felsband gestürzt.

21. März: Ein 20-jähriger US-Amerikaner wurde tot in der Walliser Region Mont-Fort aufgefunden. Nach ersten Ermittlungen war er abseits markierter Pisten über ein Felsband gestürzt.

Keystone/Gaetan Bally
17. Februar: Ein Skitourengänger wurde auf dem Gemeindegebiet Plaffeien FR von einer Lawine erfasst. Er starb später im Spital.

17. Februar: Ein Skitourengänger wurde auf dem Gemeindegebiet Plaffeien FR von einer Lawine erfasst. Er starb später im Spital.

Kantonspolizei Freiburg
15. Februar: Am Freitag ging in der Val Roseg eine Lawine nieder. Ein Mann gilt als vermisst.

15. Februar: Am Freitag ging in der Val Roseg eine Lawine nieder. Ein Mann gilt als vermisst.

SAC-Sektion Bernina

Die Lawinengefahr ist vom Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) in grossen Teilen der Schweizer Alpen auf die höchste Stufe angehoben worden. Diese Gefahrenstufe herrscht nur sehr selten. Grossflächig wurde sie das letzte Mal im Januar 2018 und davor im Lawinenwinter 1999 herausgegeben.

Besonders in den Bergen vom östlichen Berner Oberland bis ins Bündnerland herrscht die höchste Gefahrenstufe. In diesen Gebieten können sich grosse Lawinen spontan, das heisst ohne Einwirkungen von Mensch und Tier lösen, wie Meteonews in einer Medienmitteilung schreibt. Aber auch in den restlichen Teilen der Alpen ist die Situation prekär. Fast überall gilt dort die zweihöchste Gefahrenstufe.

Sonne am Dienstag

In den nächsten Tagen wird sich die Lage in den Bergen kaum beruhigen. Oberhalb von 1000 Metern muss mit 20 bis 40 Zentimeter Neuschnee gerechnet werden. Lokal kann es sogar bis zu 50 Zentimeter geben. Gegen den Abend sinkt die Schneefallgrenze auf 500 bis 600 Meter. Im Flachland bleibt es am Dienstag bewölkt und es fällt nur noch teilweise Regen.

Am Dienstag verbessert sich die Wettersituation in der Schweiz dann allmählich: Es gibt kaum noch Niederschlag und die Sonne kann sich langsam durchsetzen. Im Mittelland ist mit Nebel zu rechnen. In den Bergen herrscht prächtiges Wetter.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.