Strom sparen in Bern: In den Weihnachts-Beizli darf es nur noch 18 Grad sein

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Strom sparen in BernIn den Weihnachts-Beizli darf es nur noch 18 Grad sein

Die Stadt Bern will in der Vorweihnachtszeit 15 Prozent Strom einsparen. Die beschlossenen Massnahmen betreffen auch die Eisbahn auf dem Bundesplatz und das «Rendez-vous Bundesplatz». 

von
Gabriela Rullo
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Die Stadt Bern setzt bei den Weihnachts- und Winteranlässen sowie der Weihnachtsbeleuchtung Energiesparmassnahmen um.

Die Stadt Bern setzt bei den Weihnachts- und Winteranlässen sowie der Weihnachtsbeleuchtung Energiesparmassnahmen um.

BZ/Iris Andermatt
Die offizielle Weihnachtsbeleuchtung von Nydegg bis Hirschengraben wird um 22 Uhr ausgeschaltet.

Die offizielle Weihnachtsbeleuchtung von Nydegg bis Hirschengraben wird um 22 Uhr ausgeschaltet.

Tamedia AG/Adrian Moser
Statt auf Eis wird auf dem Bundesplatz heuer auf Hartplastik gekurvt. 

Statt auf Eis wird auf dem Bundesplatz heuer auf Hartplastik gekurvt. 

BZ/Andreas Blatter

Darum gehts

  • Im Zuge der Energie-Sparmassnahmen wird die diesjährige Weihnachtsbeleuchtung in der Berner Innenstadt bereits um 22 Uhr ausgeschaltet.

  • Statt auf Eis wird auf dem Bundesplatz heuer auf Hartplastik gekurvt. 

  • Die Vorführungen der Lichtershow «Rendez-vous Bundesplatz» finden jeweils am Montag nicht statt.

Angesichts der drohenden Strommangellage hat die Stadt Bern ihre Energie-Sparmassnahmen für die Adventszeit bekannt gegeben. Ziel ist laut Medienmitteilung, 15 Prozent weniger Strom zu verbrauchen.

Strom einsparen lässt sich beispielsweise bei der Kunsteisbahn auf dem Bundesplatz. Deshalb dreht das Publikum seine Runden heuer auf synthetischem Eis aus Hartplastik. Auch die Organisatoren des Lichtspiels «Rendez-vous Bundesplatz» schränken ihren Energieverbrauch ein: Während der fünf Spielwochen wird jeweils am Montag auf eine Vorführung verzichtet. 

18 Grad in einem Weihnachts-Beizli – was hältst du davon?

Keine Weihnachtsbeleuchtung in der Nacht

Auch für die «offizielle» Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt gelten Einschränkungen: Während sie bis anhin die ganze Nacht hindurch eingeschaltet blieb, ist diesen Winter täglich um 22 Uhr das Lichterlöschen. Gastrobetriebe an Veranstaltungen und Weihnachtsmärkten dürfen ihre Innenräume auf maximal 18 Grad beheizen. 

Private Organisatorinnen und Organisatoren könnten freiwillig weitere Sparmassnahmen umsetzen, schreibt der Gemeinderat. Energiedirektor Reto Nause zeigt sich diesbezüglich optimistisch: «Ich sehe hierfür eine grosse Bereitschaft. Es ist wichtig, dass in dieser Situation alle an einem Strick ziehen und überlegen, wo sie einen Spareffekt erzielen können.» 

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