Aktualisiert 21.11.2016 14:38

Verloren oder gestohlen?In der Kaserne Kloten fehlt Sturmgewehr-Munition

Die Armee vermisst 300 bis 500 Patronen für das Sturmgewehr 90. Die Ermittlungen laufen in alle Richtungen.

von
woz
Dass Munition verschwinde, kommt offenbar gelegentlich vor: Ein Armeeangehöriger verstaut abgegebene Sturmgewehre während der Entlassungsinspektion in der Kaserne Reppischtal in Birmensdorf ZH. (15. September 2015)

Dass Munition verschwinde, kommt offenbar gelegentlich vor: Ein Armeeangehöriger verstaut abgegebene Sturmgewehre während der Entlassungsinspektion in der Kaserne Reppischtal in Birmensdorf ZH. (15. September 2015)

Keystone

In der Kaserne in Kloten ZH ist Sturmgewehr-Munition nicht mehr auffindbar. Die Militärjustiz hat entsprechende Ermittlungen aufgenommen. Sie sucht etwa 300 bis 500 Patronen.

Die Munition für das Sturmgewehr 90 wird seit Mitte letzter Woche vermisst. Ob die Patronen verloren oder gestohlen wurden oder ob es sich um einen Fehler in der Buchhaltung handelt, ist unklar.

Sprengstoff-Verlust ist «Einzelfall»

«Die Ermittlungen laufen in alle Richtungen», sagte Militärjustiz-Sprecher Tobias Kühne zur Nachrichtenagentur sda und bestätigte eine entsprechende Meldung des Newsportals watson.ch.

Dass Munition verschwinde, komme gelegentlich vor, sagte Kühne zur sda weiter. Der Verlust von Sprengstoff, wie er im September in Aarau eingetreten ist, sei hingegen ein «absoluter Einzelfall». Gemäss Kühne gibt es diesbezüglich noch keine neuen Erkenntnisse. (woz/sda)

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