Aktualisiert 10.04.2017 15:44

FairtiqIn der Ostschweiz werden ÖV-Tickets überflüssig

Fünf Ostschweizer Verkehrsbetriebe setzen auf Fairtiq. Diese App macht Billette überflüssig: Sie registriert die gefahrenen Strecken und berechnet den günstigsten Preis.

Ab dem 1. Juni müssen bei Thurbo keine Billette am Automaten mehr gelöst werden.

Ab dem 1. Juni müssen bei Thurbo keine Billette am Automaten mehr gelöst werden.

Martin Bennett

Wie das «St.Galler Tagblatt» schreibt, setzen die Verkehrsbetriebe St.Gallen, die Regionalbahn Thurbo, Bus Ostschweiz, die Appenzeller Bahnen und Regiobus ab dem 1. Juni auf Fairtiq. Die App ist seit einem Jahr auf dem Markt und funktioniert bereits in den Tarifverbunden Frimobil (Freiburg), Passepartout (Innerschweiz), Libero (Bern-Biel-Solothurn), Zug, STI (Thun) und im Oberengadin.

Die App macht das herkömmliche Bahnbillet überflüssig: Fairtiq erkennt dank GPS, wo ein Kunde ein-, um- und aussteigt und berechnet jeweils den günstigsten Tarif. Bezahlt wird später via Kreditkarte oder Handyrechnung.

Verbesserte Pünklichkeit

«E-Tickets sind ein Zukunftsmarkt, gerade im Grenzgebiet, wo es bei Billetten über die Landesgrenze noch immer Hindernisse gibt», sagt Hans Koller von Bus Ostschweiz gegenüber dem «Tagblatt». Vor allem im Busverkehr, wo der Chauffeur auch noch Billette verkaufen muss, erhofft man sich von Fairtiq eine gewisse Entlastung und in der Folge eine erhöhte Pünktlichkeit.

Der Preis, den die fünf Verkehrsbetriebe für Faitiq zu bezahlen haben, besteht laut «Tagblatt» aus einer einmaligen Pauschale im tiefen sechsstelligen, und einem jährlichen Beitrag im höheren fünfstelligen Bereich.

Nicht bei Fairtiq dabei ist die Südostbahn. Sie arbeitet derzeit an einer eigenen E-Ticket-Lösung. (20 Minuten)

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