Aktualisiert 19.12.2006 10:25

In der Toskana lebt sichs am besten

Nirgendwo in Italien ist es schöner als in Siena: Eine Studie der Zeitung «Il Sole 24 Ore» ergab, dass das Städtchen in der Toskana die höchste Lebensqualität Italiens bietet.

Wer in Italien gut leben will, muss gemäss der Studie im Norden bleiben. Die fünf Provinzhauptstädte, in denen der Lebensstandard am höchsten ist, sind ausser Siena alle in Oberitalien konzentriert.

Auf dem zweiten Platz hinter Siena liegt Triest in der Region Friaul-Julisch Venetien, gefolgt von Bozen, Trento und Bologna. Aber auch die mittelitalienische Region Toskana schnitt sehr gut ab, denn auch Florenz und Grosseto schafften es in die Top Ten.

Die lombardische Metropole Mailand schaffte es immerhin noch auf den sechsten Platz, während die Hauptstadt Rom nur auf Rang 23 liegt.

Schlusslicht ist der Süden des Landes: Auf dem letzten Platz rangiert die Stadt Catania auf Sizilien, aber auch in Taranto, Bari und Foggia lässt die Lebensqualität zu wünschen übrig, urteilte das Blatt.

Lebensstandard, Umweltverschmutzung, Kriminalität, Freizeit- und Grünanlagen, Dienstleistungen, Verkehrsverbindungen und wirtschaftliche Lage waren einige der 30 Kriterien für die Studie.

(sda)

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