Kinostarts September 2022: In diesem Film bedeutet ein Lächeln purer Horror

Publiziert

Kinostarts September 2022In diesem Film bedeutet ein Lächeln purer Horror

In «Smile» wirds gruslig, der Relotius-Skandal wurde verfilmt – das und mehr kommt diese Woche ins Kino.

von
Alisa Fäh

Der Trailer zu «Smile».

Warner Bros.

Darum gehts

«Smile»

«Es sieht aus wie ein Mensch, aber es ist kein Mensch», erklärt Laura (Caitlyn Stasey). Die Doktorandin wurde in die psychiatrische Notaufnahme gebracht und erklärt Rose (Sosie Bacon), die dort arbeitet, dass sie voller Angst ist.

Laura sieht etwas, von dem sie überzeugt ist, dass es sie umbringen wird: Es sei ein böses, übernatürliches Wesen, das sie angrinst. Sie wird von diesem Ding verfolgt, seit sie vier Tage zuvor Zeugin wurde, wie sich einer ihrer Professoren das Leben nahm.

Rose wird heimgesucht

Kurz darauf sieht Rose die Visionen nach einem einschneidenden Erlebnis plötzlich selbst. Sie erzählt es ihrem Umfeld – darunter ihr Ehemann, ihre Schwester und ihre Psychotherapeutin – doch niemand nimmt ihre Sorgen wirklich ernst.

Also beschliesst Rose selbst herauszufinden, woher die unheimliche Präsenz kommt und wie sie sie loswerden kann.

Psychologischer Horror

Parker Finn hat das Drehbuch geschrieben und Regie geführt: «Smile ist eine Geschichte, die sehr psychologisch ist. Aber sie ist auch von diesem schleichenden Gefühl des Unbehagens durchdrungen», sagt er in einem Clip zum Film.

Der Horror liegt darin, wie heimtückisch das Unbehagen dargestellt wird: «Das Böse im Film benutzt ein Lächeln, um seine wahren Absichten zu verbergen.» In «Smile» kann man sich also nie ganz sicher sein, wer freundlich ist – und wer böse Absichten hat.

Was schaust du dir im Kino an?

«Tausend Zeilen»

Lars Bogenius (Jonas Nay) ist jung, eloquent und wird als Journalist gefeiert: Für seinen Schreibstil und die emotionalen Geschichten in seinen Reportagen gewinnt er immer wieder Preise.

Dass Bogenius’ Texte beinahe zu gut klingen, um wahr zu sein, macht den freien Reporter Juan Romero (Elyas M’Barek) misstrauisch. Er recherchiert die Geschichten seines gehypten Kollegen – und deckt ein Konstrukt aus Lügen auf.

Die Inspiration

Der Film wurde von einer wahren Geschichte inspiriert: Michael Bully Herbig nutzt Juan Morenos Buch «Tausend Zeilen Lüge» aus 2019 als Vorlage. Darin zeigt Moreno die Ungereimtheiten hinter Claas Relotius’ Texten auf. 

Jonas Nay nimmt aus seiner Rolle vor allem einen Denkanstoss mit, wie er zu «Goldene Kamera» sagt: «Weil Bogenius perfekt wirkte, kam niemand auch nur ansatzweise auf die Idee, dass dieser Typ ein Lügner sein könnte. Wir sollten viel achtsamer bleiben und uns nicht vom schönen Schein ablenken lassen.»

Der Trailer zu «Tausend Zeilen».

Warner Bros.

«Alcarràs»

Im Film der Regisseurin Carla Simón stehen Pfirsiche im Fokus: «Alcarrà» begleitet die Familie Solé, die seit Generationen von den Fruchtplantagen lebt. Doch als der Besitzer des Anwesens stirbt, hat der Erbe Pinyol (Jacob Diarte) andere Pläne.

Die Pfirsichbäume sollen verschwinden und Platz machen für Solaranlagen – Rogelio (Josep Abad), der Opa der Familie, versucht, Pinyol umzustimmen.

Der Trailer zu «Alcarràs».

Cineworx

«Die Schule der magischen Tiere 2»

In «Die Schule der magischen Tiere» hat Ida (Emilia Maier) im sprechenden Fuchs Rabbat einen besten Freund gefunden. Im zweiten Film feiert die Wintersteinschule ihr 250. Jubiläum und die Klasse von Miss Cornfield (Nadja Uhl) soll ein Musical auf die Beine stellen.

Dabei setzen die Schülerinnen und Schüler auf die Hilfe ihrer magischen Tiere – neu mit dabei ist der Pinguin Juri.

Der Trailer zu «Die Schule der magischen Tiere 2».

DCM

Keine News mehr verpassen

Mit dem täglichen Update bleibst du über deine Lieblingsthemen informiert und verpasst keine News über das aktuelle Weltgeschehen mehr.
Erhalte das Wichtigste kurz und knapp täglich direkt in dein Postfach.

Deine Meinung

5 Kommentare