Kinostarts November 2022: In diesem Horrorstreifen will eine Nonne die erste Exorzistin werden

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Kinostarts November 2022In diesem Horrorstreifen will eine Nonne die erste Exorzistin werden

Nur Männer dürfen in «Prey for the Devil» Exorzismus ausüben, Hui Buh kehrt zurück – das und mehr gibts diese Woche neu im Kino.

von
Alisa Fäh

Der Trailer zu «Prey for the Devil».

MovieBiz

Darum gehts

«Prey for the Devil»

Im Horrorstreifen «Prey for the Devil» will Nonne Ann (Jacqueline Byers) Exorzistin werden. Das Problem: Sie ist eine Frau. In der katholischen Kirche dürfen nur Männer Exorzisten werden.

Dabei steigen die Fälle von dämonischer Besessenheit an, wie es im Film zu Beginn heisst, und Ann hat auch persönliche Gründe für ihren Berufswunsch: Ihre Kindheit war von der Schizophrenie ihrer Mutter geprägt – in Anns Augen war sie von einem Dämon besessen. 

In der Exorzismus-Schule

Rückblickend wünscht Ann sich, dass sie ihrer Mutter hätte helfen können, das will sie nun für andere Betroffene tun. An einer Exorzismus-Schule kann sie sich als Pflegerin um Personen kümmern, die als besessen bezeichnet werden.

Dazu gehört auch die zehnjährige Natalie (Posy Taylor): Ann ist überzeugt davon, dass das Mädchen vom selben Dämon heimgesucht wird wie ihre Mutter.

Darum sollte die Hauptrolle eine Frau sein

Der Film kommt vom deutschen Regisseur Daniel Stamm, der 2010 «The Last Exorcism» veröffentlichte. Wie geht die Hauptfigur Ann mit dem Bösen um? Sie schreit keine Bibelverse, sondern begegnet Betroffenen mit Verständnis.

Für Stamm macht sie das zu einer starken Protagonistin: «Es konnte kein Mann sein, denn die Geschichte handelt davon, wie sie gegen den Dämon antritt, aber zuerst muss sie gegen das Patriarchat kämpfen, und sie muss gegen die Kirche antreten, um das Recht zu erhalten, einen Dämon bekämpfen zu dürfen», erklärt er bei «Den of Geek».

Was schaust du dir im Kino an?

«Hui Buh und das Hexenschloss»

Richtig gruslig, unheimlich, spooky – so wäre Hui Buh (Michael Bully Herbig) gerne. Das Gespenst vom Schloss Burgeck ist aber eher tollpatschig: Hui Buh muss einsehen, dass König Julius (Christoph Maria Herbst) ihn nicht gruselig, sondern nervig findet. 

Als Hui Buhs Nichte, die Hexe Ophelia (Nelly Hoffmann), plötzlich auftaucht, bittet sie ihren Onkel um Hilfe: Ihre Mutter wurde von der bösen Hexe Erla (Veronika Bellova) entführt. Nun ist Ophelia auf der Flucht, sie besitzt nämlich das mächtige Zauberbuch Necronomicon, hinter dem Erla her ist.

Hui Buhs Antrieb

Hui Buh sieht seine Chance, endlich zu einem Schreckgespenst aufzusteigen – das verspricht ihm das Buch nämlich. Er sollte aber auch die gute Hexe Diandra (Leona Sklenickova) suchen, nur sie kann Erla besiegen.

Der Film ist die Fortsetzung der Fantasy-Komödie «Hui Buh, das Schlossgespenst» von 2006. Auch Rick Kavanian ist wieder dabei, als König Julius’ treuer Helfer Charles.

Der Trailer zu «Hui Buh und das Hexenschloss».

Warner Bros.

«Fireheart»

Georgia (deutsche Synchro: Lina Larissa Strahl) träumt seit ihrer Kindheit davon, Feuerwehrfrau zu werden. Leider ist es allerdings 1930 und in New York dürfen nur Männer der Feuerwehr beitreten.

Als bei einer mysteriösen Brandreihe immer mehr Männer verschwinden, sieht Georgia ihre Chance: Sie verkleidet sich und nennt sich Joe, um auf der Suche nach dem Brandstifter mithelfen zu können.

Der Trailer zu «Fireheart».

Ascot Elite

«Ténor»

Antoine (Mohammed Belkhir) studiert Buchhaltung, sein Herz schlägt allerdings fürs Rappen. Bei seinem Job als Sushi-Lieferant trifft er auf die Opern-Gesangslehrerin Madame Loyseau (Michèle Laroque) und sie erkennt sein Gesangstalent.

Die beiden beginnen, gemeinsam zu üben – und Antoine startet ein Doppelleben: Er hält den Unterricht vor seinem Umfeld geheim, denn dort gilt die Oper als versnobt.

Der Trailer zu «Ténor».

Praesens

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