Lohnstudie der UBS – In diesen Branchen gibt es 2022 mehr Lohn
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Lohnstudie der UBSIn diesen Branchen gibt es 2022 mehr Lohn

Die Löhne in der Schweiz steigen, doch die Inflation relativiert die Lohnerhöhungen massiv. Welche Branchen profitieren am stärksten? Die UBS wagt eine Prognose.

von
Marcel Urech
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In der Energiebranche steigen die Löhne dieses Jahr um rund 0,8 Prozent. Für 2022 geht die UBS von einem Plus von einem Prozent aus. Im Bild siehst du das Kraftwerk Grimsel 1 der Kraftwerke Oberhasli.

In der Energiebranche steigen die Löhne dieses Jahr um rund 0,8 Prozent. Für 2022 geht die UBS von einem Plus von einem Prozent aus. Im Bild siehst du das Kraftwerk Grimsel 1 der Kraftwerke Oberhasli.

Foto: Bruno Petroni
Wer in der Telecom- und Informatikbranche arbeitet, darf sich freuen. Sie zahlt ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dieses Jahr ein Prozent mehr Lohn. 2022 sollen die Löhne nochmals um ein Prozent steigen.

Wer in der Telecom- und Informatikbranche arbeitet, darf sich freuen. Sie zahlt ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dieses Jahr ein Prozent mehr Lohn. 2022 sollen die Löhne nochmals um ein Prozent steigen.

20min/Simon Glauser
Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Banken und Versicherungen erhalten dieses Jahr mehr Lohn, durchschnittlich rund 0,8 Prozent. Nächstes Jahr soll das Plus ein Prozent betragen. Das Bild zeigt eine Raiffeisen-Filiale am Bahnhofplatz in Winterthur.

Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Banken und Versicherungen erhalten dieses Jahr mehr Lohn, durchschnittlich rund 0,8 Prozent. Nächstes Jahr soll das Plus ein Prozent betragen. Das Bild zeigt eine Raiffeisen-Filiale am Bahnhofplatz in Winterthur.

Madeleine Schoder

Darum gehts

  • Werden die Löhne 2022 sinken oder steigen? Die UBS wagt eine Prognose.

  • Nicht alle Branchen können sich auf eine baldige Lohnerhöhung freuen.

  • Und die Inflation macht uns einen Strich durch die Rechnung.

Die UBS hat 314 Firmen zum Thema Löhne befragt. Diese erwarten für 2022 eine durchschnittliche nominale Lohnerhöhung von 0,8 Prozent. Für das laufende Jahr gehen die Firmen von einem Plus von 0,6 Prozent aus. Berücksichtigt man die Inflation, ist die prognostizierte Steigerung allerdings kleiner: Für 2021 sagen die Ökonomen und Ökonominnen der UBS ein Plus von 0,1 Prozent, für 2022 ein Plus von 0,4 Prozent voraus.

Diese Branchen profitieren am meisten

Die effektiven Lohnerhöhungen im laufenden Jahr sehen laut der UBS wie folgt aus:

  • Informatik- und Telecomdienste: 1,0 Prozent

  • Öffentlicher Sektor: 1,0 Prozent

  • Dienstleistungen für Unternehmen, inklusive Immobilien: 1,0 Prozent

  • Energie, Ver- und Entsorgung: 0,8 Prozent

  • Banken und Versicherungen: 0,8 Prozent

  • Gesundheits- und Sozialwesen: 0,8 Prozent

  • Metalle: 0,7 Prozent

  • Chemie und Pharma: 0,6 Prozent

  • Detailhandel: 0,5 Prozent

  • Baugewerbe und Architektur: 0,5 Prozent

  • Materialien und Baustoffe: 0,5 Prozent

  • Maschinen: 0,5 Prozent

  • Medien: 0,5 Prozent

  • Grosshandel: 0,5 Prozent

  • Nahrungsmittelproduktion: 0,5 Prozent

  • Textil: 0,3 Prozent

  • Konsumgüter: 0,2 Prozent

  • Elektro: 0,0 Prozent

  • Uhren und Schmuck: 0,0 Prozent

  • Logistik: 0,0 Prozent

  • Autogewerbe: 0,0 Prozent

  • Tourismus, inklusive Kultur, Sport und Bildung: 0,0 Prozent

Für 2022 erwartet die UBS folgende Lohnerhöhungen:

  • Informatik- und Telecomdienste: 1,0 Prozent

  • Öffentlicher Sektor: 1,0 Prozent

  • Energie, Ver- und Entsorgung: 1,0 Prozent

  • Banken und Versicherungen: 1,0 Prozent

  • Gesundheits- und Sozialwesen: 1,0 Prozent

  • Metalle: 1,0 Prozent

  • Chemie und Pharma: 1,0 Prozent

  • Materialien und Baustoffe: 1,0 Prozent

  • Maschinen: 1,0 Prozent

  • Grosshandel: 1,0 Prozent

  • Nahrungsmittelproduktion: 1,0 Prozent

  • Textil: 1,0 Prozent

  • Konsumgüter: 1,0 Prozent

  • Elektro: 1,0 Prozent

  • Uhren und Schmuck: 1,0 Prozent

  • Dienstleistungen für Unternehmen, inklusive Immobilien: 0,9 Prozent

  • Logistik: 0,8 Prozent

  • Medien: 0,6 Prozent

  • Baugewerbe und Architektur: 0,5 Prozent

  • Detailhandel: 0,5 Prozent

  • Autogewerbe: 0,5 Prozent

  • Tourismus, inklusive Kultur, Sport und Bildung: 0,5 Prozent

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