Kinostarts Oktober 2022: In dieser Satire werden Superreiche seekrank 

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Kinostarts Oktober 2022In dieser Satire werden Superreiche seekrank 

Regisseur Ruben Östlund schickt die High Society auf eine üble Kreuzfahrt, ausserdem startet eine französische Komödie über einen tanzenden Vater – das und mehr gibts neu im Kino.

von
Alisa Fäh

Der Trailer zu «Triangle of Sadness».

Xenix

Darum gehts

«Triangle of Sadness»

Das Model-Paar Yaya (Charlbi Dean) und Carl (Harris Dickinson) wird auf eine Luxuskreuzfahrt eingeladen. Für die beiden sind das beste Voraussetzungen, um ihren Job – sie inszenieren ihr Leben gerne für Millionen von Instagram-Follower – mit der vollen Ladung Dekadenz zu kombinieren.

Sie mischen sich unter die Superreichen, bis der ständig betrunkene Kapitän (Woody Harrelson) geradewegs auf einen Sturm zusteuert und das Schiff zu sinken droht.

Das sagt der Regisseur

Die 147-minütige Satire lebt von Sarkasmus und Pessimismus – dahinter steckt der schwedische Regisseur und Drehbuchautor Ruben Östlund.

Seine Persönlichkeit sei zwar weitaus optimistischer, als das Publikum denken mag, bei seinen Filmen hat Östlund aber einen anderen Ansatz: «Ich interessiere mich für die Sünden, die wir begehen, wenn wir unseren Vorstellungen von einem guten Menschen nicht gerecht werden», sagt er bei «Vox». 

Achterbahn für Erwachsene

«Ich möchte interessante Fragen aufwerfen und einen Film schaffen, der zum Nachdenken anregt, und gleichzeitig möchte ich eine Achterbahn für Erwachsene schaffen, die unterhaltsam ist», so Östlund gegenüber «Filmmaker Magazine».

Weiter erklärt der 48-Jährige, was es mit den ausgedehnten Szenen, in denen seekranke Figuren sich übergeben, auf sich hat: «Ich hatte keine Angst, es zu sehr zu übertreiben.» Es gehe ihm darum, die Szene weiter zu pushen, als das Publikum erwartet.

Was schaust du dir im Kino an?

«Rumba la vie»

Tony (Franck Dubosc) ist seit vielen Jahren Bus-Chauffeur und durchlebt jeden Tag dieselbe Routine zwischen Zigaretten und dem Gefühl von Einsamkeit – bis er einen Herzinfarkt erleidet und von seinem Kollegen Gilles (Jean-Pierre Darroussin) gerettet wird.

Das rüttelt Tony auf: Ihm wird bewusst, dass er sein Leben ändern muss – vor allem will er seine Vergangenheit aufarbeiten. Er sehnt sich nach seiner Tochter Maria (Louna Espinosa), die er als Kind bei der Mutter zurückgelassen hat.

Rumba als Wiedergutmachung

Das ist zwanzig Jahre her – nun will er Maria wiederfinden und endlich besser kennenlernen. Mittlerweile ist sie Tanzlehrerin in Paris und Tony muss sich inkognito bei einem Rumba-Kurs anmelden, um mit ihr sprechen zu können.

«Ich mag es, ein kleines bisschen Ernsthaftigkeit einzubringen, wenn es lustig ist, und Witzigkeit, wenn es ernst ist», sagt Regisseur und Hauptdarsteller Franck Dubosc gegenüber «Franceinfo».

Der Trailer zu «Rumba la vie».

Ascot Elite

«Im Westen nichts Neues»

Regisseur Edward Berger veröffentlicht die erste deutsche Verfilmung des Literaturklassikers von Erich Maria Remarque. Darin beschliesst der Gymi-Schüler Paul Bäumer (Felix Kammerer), im Ersten Weltkrieg als deutscher Soldat an der Westfront anzutreten.

Dort muss er allerdings realisieren, wie hart die Realität im Schützengraben ist und in welche Grausamkeit er sich begeben hat.

Der Trailer zu «Im Westen nichts Neues».

Ascot Elite

«Halloween Ends»

Die «Halloween»-Filmreihe geht nach insgesamt dreizehn Teilen zu Ende: «Halloween Ends» setzt vier Jahre nach dem Plot in «Halloween Kills» an. Laurie (Jamie Lee Curtis) und ihre Enkelin Allyson (Andi Matichak) leben zusammen, der Serienmörder Michael Myers (James Jude Courtney) ist verschwunden.

Nun wird allerdings der Babysitter Corey (Rohan Campbell) beschuldigt, einen kleinen Jungen ermordet zu haben.

Der Trailer zu «Halloween Ends».

Universal

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