Aktualisiert 04.09.2019 17:47

Später bezahlenIn H&M-Stores gibts jetzt Kleider auf Rechnung

Die schwedische Modekette führt eine neue Zahlungsmöglichkeit in der Schweiz ein. Ab sofort kann man Kleider im Laden holen und erst später bezahlen.

von
dob
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Was beim Shopping im Internet längst bekannt ist, führt H&M nun in seinen Läden in der Schweiz ein: Kleider kaufen und erst später bezahlen.

Was beim Shopping im Internet längst bekannt ist, führt H&M nun in seinen Läden in der Schweiz ein: Kleider kaufen und erst später bezahlen.

AP/Kathy Willens
So können Kunden ab sofort in einem stationären Geschäft der schwedischen Modekette ihre Kleider mit nach Hause nehmen und erst später per Rechnung bezahlen, wie H&M in einer Mitteilung schreibt.

So können Kunden ab sofort in einem stationären Geschäft der schwedischen Modekette ihre Kleider mit nach Hause nehmen und erst später per Rechnung bezahlen, wie H&M in einer Mitteilung schreibt.

AP/Adrian Schmidt
Um auf Rechnung einzukaufen, müssen sich Kunden für das H&M-Treueprogramm anmelden.

Um auf Rechnung einzukaufen, müssen sich Kunden für das H&M-Treueprogramm anmelden.

Keystone/Steffen Schmidt

Kleider kaufen und erst später bezahlen. Was beim Shopping im Internet längst bekannt ist, führt H&M nun in seinen Läden in der Schweiz ein. So können Kunden ab sofort in einem stationären Geschäft der schwedischen Modekette ihre Kleider mit nach Hause nehmen und erst später per Rechnung bezahlen, wie H&M in einer Mitteilung schreibt.

Um auf Rechnung einzukaufen, müssen sich Kunden für das H&M-Treueprogramm anmelden. Laut H&M will man das Einkaufen sowohl in physischen Läden als auch im Internet «flexibler, komfortabler und einfacher» gestalten.

Harter Konkurrenzkampf

Für die neue Zahlungsmöglichkeit hat sich H&M mit dem schwedischen Zahlungsanbieter Klarna zusammengetan. In insgesamt acht Ländern wird das Angebot nun eingeführt. Im nächsten Jahr sollen weitere Märkte hinzukommen.

H&M steckt seit längerem in einer Krise. Grund sind andere Wettbewerber wie etwa die spanische Modekette Zara, die für einen harten Konkurrenzkampf sorgen. Hinzu kommt der Druck von den Online-Shops.

Online-Geschäft verschlafen

Gerade das Geschäft im Internet hat H&M verschlafen, wie der Konzern schon selber zugegeben hatte. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres belasteten millionenschwere Kosten für den Ausbau der Online-Plattform in Deutschland das Ergebnis.

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