Gefährlicher Job: In Indien tragen die Banker Pistolen

Aktualisiert

Gefährlicher JobIn Indien tragen die Banker Pistolen

Mehr als die Hälfte der indischen Bevölkerung hat kein eigenes Bankkonto. Ein Regierungsprogramm soll dies nun ändern. Doch das Geschäft ist risikoreich.

von
cls
In Indien haben Millionen von Menschen kein eigenes Bankkonto. Kioskbetreiber und Minishops springen in die Bresche und bieten FInanzdienste an. Doch das ist ein gefährliches Geschäft.

In Indien haben Millionen von Menschen kein eigenes Bankkonto. Kioskbetreiber und Minishops springen in die Bresche und bieten FInanzdienste an. Doch das ist ein gefährliches Geschäft.

Die indische Regierung weigerte sich lange standhaft, Sozialleistungen für die Ärmsten über ein Bankkonto zu leisten, sondern bestand auf persönlichen Auszahlungen. Geschätzte 65 Prozent der Bevölkerung waren davon betroffen - rund 530 Millionen Menschen (dies entspricht der Einwohnerzahl sämtlicher EU-Länder). Doch zu gross war die Korruption. So verschwand die staatliche Unterstützung oft in den Taschen derjenigen, die die Mittel verteilen sollten.

Nun aber wurde im Rahmen eines Sozialprogramms für die Empfänger staatlicher Hilfe Bankkonten eingerichtet, so dass sie ihr Geld direkt erhalten. Mehr als 100 Millionen Inder besitzen dank diesem Programm nun zusätzlich ein eigenes Konto. In ländlichen Gegenden können sie ihr Geld in Kioskbetrieben, die auch als Dorfbank fungieren, abholen. Weil für die Finanzinstitute wie State Bank of India, Axis Bank Ltd. oder Bank of Baroda die Eröffnung einer Zweigstelle in abgelegenen Gebiete viel zu aufwendig ist, vergeben sie stattdessen Lizenzen an eigenständige Franchise-Nehmer.

Eine Pistole als Bodyguard

Der Inder Zeyaul Haque ist Chef eines solchen Mikro-Betriebes. Er betreut in einem Dorf in Ostindien 10'000 Kunden, die zuvor keinen Zugang zu Konto und Geldtransfers hatten.

Aber die Sache hat auch einen Nachteil: Sicherheitsvorkehrungen gibt es keine, Wachpersonal auch nicht. «Ich habe mir eine Pistole gekauft», sagte der 31-Jährige in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg. Es sei ein gefährliches Business, sein Bruder sei bei einem Raubüberfall ums Leben gekommen. «Welche andere Möglichkeit, sich zu schützen, gibt es denn?», fragt Haque.

Ein guter Verdienst

Laut «Bloomberg» ist Haque einer von rund 200'000 Händlern und Shopbetreibern, die der Bevölkerung Geld für den Lebensunterhalt zur Verfügung stellen. Den unterprivilegierten Zugang zu einem eigenen Konto zu gewähren kann laut McKinsey lukrativ sein: 19 Millionen Franken Umsatz prognostiziert das Beratungsunternehmen für 2015 dem rasch wachsenden Unternehmenszweig.

Und die Shopbetreiber verdienen gutes Geld dabei: Zwischen 900 und 20'000 Rupien liegen monatlich maximal drin. Das sind 13 bis 298 Franken pro Monat - bei einem durchschnittlichen indischen Jahreseinkommen von 725 Franken ein nennenswerter Betrag. Das macht den Beruf des Shopbetreibers zu einem risikoreichen Job. Seit 2012 sind geschätzte 3,2 Millionen Rupien (etwa 48'000 Franken) durch Einbrüche in Shops und Kioske geraubt worden.

Der Global Financial Inclusion Datenbank der Weltbank zufolge verfügen weltweit etwa 2,5 Milliarden Menschen über kein formelles Bankkonto bei einem Finanzinstitut. Daher verwenden die meisten armen Haushalte, insbesondere in den Entwicklungsländern, fast ausschließlich Bargeld. Sie verwenden Bargeld, materielle Vermögenswerte (wie Schmuck oder Vieh) oder wenden sich an private Geldgeber (wie Geldverleiher und Zustelldienstleister), um ihre finanziellen Bedürfnisse, wie die Entgegennahme von Lohnzahlungen oder das Ansparen für den Kauf von Dünger, zu decken. Diese informellen Mechanismen sind jedoch unsicher, teuer und kompliziert. Darüber hinaus bieten sie nur begrenzte Rückgriffsmöglichkeiten, wenn es um ernste Probleme wie einen schweren Krankheitsfall in der Familie geht. Because central bank regulations permit mini banks to make small loans, villagers can avoid predatory moneylenders, said Kishor Kharat, general manager for financial inclusion at state-owned lender Bank of Baroda, the nations second-largest by assets based in the western state of Gujarat. Moneylenders can charge more than 30 percent interest for loans, while a bank loan, via a kiosk, would typically come with a rate of around 10 percent. We are helping them come out of the moneylenders clutches, Kharat said in an interview at his Mumbai office.

Der Global Financial Inclusion Datenbank der Weltbank zufolge verfügen weltweit etwa 2,5 Milliarden Menschen über kein formelles Bankkonto bei einem Finanzinstitut. Daher verwenden die meisten armen Haushalte, insbesondere in den Entwicklungsländern, fast ausschließlich Bargeld. Sie verwenden Bargeld, materielle Vermögenswerte (wie Schmuck oder Vieh) oder wenden sich an private Geldgeber (wie Geldverleiher und Zustelldienstleister), um ihre finanziellen Bedürfnisse, wie die Entgegennahme von Lohnzahlungen oder das Ansparen für den Kauf von Dünger, zu decken. Diese informellen Mechanismen sind jedoch unsicher, teuer und kompliziert. Darüber hinaus bieten sie nur begrenzte Rückgriffsmöglichkeiten, wenn es um ernste Probleme wie einen schweren Krankheitsfall in der Familie geht. Because central bank regulations permit mini banks to make small loans, villagers can avoid predatory moneylenders, said Kishor Kharat, general manager for financial inclusion at state-owned lender Bank of Baroda, the nations second-largest by assets based in the western state of Gujarat. Moneylenders can charge more than 30 percent interest for loans, while a bank loan, via a kiosk, would typically come with a rate of around 10 percent. We are helping them come out of the moneylenders clutches, Kharat said in an interview at his Mumbai office.

Der Global Financial Inclusion Datenbank der Weltbank zufolge verfügen weltweit etwa 2,5 Milliarden Menschen über kein formelles Bankkonto bei einem Finanzinstitut. Daher verwenden die meisten armen Haushalte, insbesondere in den Entwicklungsländern, fast ausschließlich Bargeld. Sie verwenden Bargeld, materielle Vermögenswerte (wie Schmuck oder Vieh) oder wenden sich an private Geldgeber (wie Geldverleiher und Zustelldienstleister), um ihre finanziellen Bedürfnisse, wie die Entgegennahme von Lohnzahlungen oder das Ansparen für den Kauf von Dünger, zu decken. Diese informellen Mechanismen sind jedoch unsicher, teuer und kompliziert. Darüber hinaus bieten sie nur begrenzte Rückgriffsmöglichkeiten, wenn es um ernste Probleme wie einen schweren Krankheitsfall in der Familie geht. Because central bank regulations permit mini banks to make small loans, villagers can avoid predatory moneylenders, said Kishor Kharat, general manager for financial inclusion at state-owned lender Bank of Baroda, the nations second-largest by assets based in the western state of Gujarat. Moneylenders can charge more than 30 percent interest for loans, while a bank loan, via a kiosk, would typically come with a rate of around 10 percent. We are helping them come out of the moneylenders clutches, Kharat said in an interview at his Mumbai office.

Der Global Financial Inclusion Datenbank der Weltbank zufolge verfügen weltweit etwa 2,5 Milliarden Menschen über kein formelles Bankkonto bei einem Finanzinstitut. Daher verwenden die meisten armen Haushalte, insbesondere in den Entwicklungsländern, fast ausschließlich Bargeld. Sie verwenden Bargeld, materielle Vermögenswerte (wie Schmuck oder Vieh) oder wenden sich an private Geldgeber (wie Geldverleiher und Zustelldienstleister), um ihre finanziellen Bedürfnisse, wie die Entgegennahme von Lohnzahlungen oder das Ansparen für den Kauf von Dünger, zu decken. Diese informellen Mechanismen sind jedoch unsicher, teuer und kompliziert. Darüber hinaus bieten sie nur begrenzte Rückgriffsmöglichkeiten, wenn es um ernste Probleme wie einen schweren Krankheitsfall in der Familie geht. Because central bank regulations permit mini banks to make small loans, villagers can avoid predatory moneylenders, said Kishor Kharat, general manager for financial inclusion at state-owned lender Bank of Baroda, the nations second-largest by assets based in the western state of Gujarat. Moneylenders can charge more than 30 percent interest for loans, while a bank loan, via a kiosk, would typically come with a rate of around 10 percent. We are helping them come out of the moneylenders clutches, Kharat said in an interview at his Mumbai office.

Der Global Financial Inclusion Datenbank der Weltbank zufolge verfügen weltweit etwa 2,5 Milliarden Menschen über kein formelles Bankkonto bei einem Finanzinstitut. Daher verwenden die meisten armen Haushalte, insbesondere in den Entwicklungsländern, fast ausschließlich Bargeld. Sie verwenden Bargeld, materielle Vermögenswerte (wie Schmuck oder Vieh) oder wenden sich an private Geldgeber (wie Geldverleiher und Zustelldienstleister), um ihre finanziellen Bedürfnisse, wie die Entgegennahme von Lohnzahlungen oder das Ansparen für den Kauf von Dünger, zu decken. Diese informellen Mechanismen sind jedoch unsicher, teuer und kompliziert. Darüber hinaus bieten sie nur begrenzte Rückgriffsmöglichkeiten, wenn es um ernste Probleme wie einen schweren Krankheitsfall in der Familie geht. Because central bank regulations permit mini banks to make small loans, villagers can avoid predatory moneylenders, said Kishor Kharat, general manager for financial inclusion at state-owned lender Bank of Baroda, the nations second-largest by assets based in the western state of Gujarat. Moneylenders can charge more than 30 percent interest for loans, while a bank loan, via a kiosk, would typically come with a rate of around 10 percent. We are helping them come out of the moneylenders clutches, Kharat said in an interview at his Mumbai office.

Deine Meinung