Stadt in Not: In Jena bricht Wärmeleitung – Katastrophenfall ausgerufen
Publiziert

Stadt in NotIn Jena bricht Wärmeleitung – Katastrophenfall ausgerufen

Am Mittwoch barst eine Fernwärmeleitung in der mitteldeutschen Stadt Jena. Nach dem Leck wird fieberhaft gesucht, derzeit ist ein ganzer Stadtteil der mitteldeutschen Metropole ohne Heizung.

1 / 3
Bauarbeiter arbeiten mit Hochdruck an einer Strassenkreuzung in Jena - in der Hoffnung, den Leck zu finden. 

Bauarbeiter arbeiten mit Hochdruck an einer Strassenkreuzung in Jena - in der Hoffnung, den Leck zu finden.

Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dp
Denn dadurch ist die Fernwärmeversorgung in Teilen von Jena-Nord unterbrochen.

Denn dadurch ist die Fernwärmeversorgung in Teilen von Jena-Nord unterbrochen.

Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dp
Nach der Havarie an einer Fernwärmeleitung wurde der Katastrophenfall ausgerufen.

Nach der Havarie an einer Fernwärmeleitung wurde der Katastrophenfall ausgerufen.

Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dp

Darum gehts

  • In der deutschen Stadt Jena ist eine Fernwärmeleitung geborsten.

  • 6500 Haushalte sind derzeit ohne Heizung.

  • Die Reparaturarbeiten werden die ganze Nacht dauern.

Nach einer Havarie an einer Fernwärmeleitung ist im thüringischen Jena am Mittwoch der Katastrophenfall ausgerufen worden. Die Fernwärmeversorgung sei in Teilen von Jena-Nord unterbrochen, teilte die Stadt mit. Etwa 6500 Haushalte seien betroffen. In der Nacht könne die Wärmeversorgung nicht wiederhergestellt werden.

Die Menschen in betroffenen Gebieten wurden «dringend gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Vorkehrungen zu treffen, um die Wärme möglichst lange in ihren Wohnungen zu halten». Die Stadtwerke arbeiteten «mit allen verfügbaren Kräften an der Fehlersuche».

Die coronabedingten Kontaktbeschränkungen wurden laut Stadt für die Betroffenen aufgehoben. Es ist demnach «zulässig, wenn Angehörige eines Haushalts sämtliche Angehörige einen von der Kälte bedrohten Haushalt aufnehmen». Es sollten aber «die üblichen Hygieneregeln eingehalten werden». Die Stadt werde Notunterkünfte organisieren.

(AFP)

Deine Meinung