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Streamingstarts Januar 2021Omar Sy will auf Netflix zum Meisterdieb werden

Die Serie «Lupin» dreht sich um eine französische Romanfigur, ein Drama über Londoner Gangs soll aufrütteln – das und weiteres gibts neu zum Streamen.

von
Alisa Fäh

Der Trailer zu «Lupin».

Netflix

Darum gehts

  • Wir stellen dir die spannendsten Neuerscheinungen bei den Streamingdiensten vor.

  • Omar Sy schlüpft in die Rolle vom Meisterdieb Arsène Lupin, einer französischen Romanfigur.

  • Zwei einstige Freunde bekämpfen sich mit ihren Gangs auf den Strassen Londons.

  • Martin Scorsese veröffentlicht auf Netflix eine Doku-Miniserie.

«Lupin»

Als Brite eine Serie über Arsène Lupin, eine in Frankreich bekannte Romanfigur, zu drehen, war für den Showrunner George Kay eine Herausforderung: «Ich wollte diesen Clash aus moderner Erzählung und altmodischem Abenteuer schaffen», erzählte er bei «Blickpunkt Film».

Dass Kay den Meisterdieb Lupin vor der Arbeit an der Netflix-Serie nicht kannte, hatte auch einen Vorteil – er ging objektiver an die Geschichte heran.

Die Story wurde zeitgemäss angepasst

Kay traute sich, Themen, die zuvor nicht vorgekommen sind, hinzuzufügen: «Omar Sy hat einen französisch-senegalesischen Hintergrund. Daher wollte ich auch Themen wie Einwanderung, Gesellschaft, Klasse und Privilegien mit in die Geschichte einweben.»

In der Mysteryserie steht Assane Diop (Omar Sy) im Zentrum: Als er ein Teenager war, starb sein Vater, nachdem er für ein Verbrechen angeklagt wurde, das er nicht begangen hat – davon ist Assane zumindest überzeugt.

Arsène Lupin als Vorbild

Fünfundzwanzig Jahre später will Assane den Tod seines Vaters rächen. Dabei lässt er sich von den Romanen um den französischen Meisterdieb Arsène Lupin inspirieren und tüftelt mithilfe seiner Tricks und Weisheiten einen Überfall am Louvre aus.

Ebenfalls an der Serie mitgearbeitet hat der französische Regisseur Louis Leterrier, der mit den «Transporter»-Filmen oder auch Marvels «The Incredible Hulk» bereits Erfolge einfahren konnte.

«Lupin» gibts ab dem 8.1. auf Netflix.

«Blue Story»

Die Teenager Timmy (Stephen Odubola) und Marco (Micheal Ward) gehen gemeinsam in Peckham zur Schule, wohnen allerdings in verschiedenen Bezirken Londons. Als Marco von einem von Timmys Freunden verprügelt wird, geraten die beiden in die Postcode Wars, wie die Fehden zwischen Gangs aus benachbarten Vierteln der Stadt genannt werden.

Ihre Freundschaft schlägt in eine Feindschaft um und die beiden geraten in gewaltsame Bandenkriege.

Von Youtube nach Netflix

Der Film adaptiert eine Youtube-Kurzfilmreihe, in der Regisseur Andrew Onwubolu, der sich als Musiker Rapman nennt, seine Jugenderfahrungen mit Londoner Gangs verarbeitet.

Onwubolu will mit dem autobiografisch inspirierten Drama, das in England bereits in den Kinos lief, aufrütteln und sich dafür engagieren, dass Jugendliche eine Perspektive haben: «Das Ziel war es, die Kinos mit 15-Jährigen zu füllen, die sich gerade entscheiden, welchen Weg sie im Leben nehmen.»

«Blue Story» gibts ab dem 12.1. auf Sky Show.

Der Trailer zu «Blue Story».

Sky Show

«Pretend it’s a City»

In seiner neuen Doku-Miniserie widmet Regisseur Martin Scorsese sich der New Yorkerin Fran Lebowitz – bereits zum zweiten Mal, zehn Jahre nach seinem Dokumentarfilm «Public Speaking».

Die Schriftstellerin hat sich mit ihrem trockenen Humor einen Namen gemacht, bekannt wurde sie für ihre bissigen Kommentare, in «Pretend it’s a City» geht es um Lebowitz’ Sichtweise auf New York.

«Pretend it’s a City» gibts ab dem 8.1. auf Netflix.

Der Trailer zu «Pretend it’s a City».

Netflix

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