Aktualisiert 27.01.2011 20:50

Trend aus USAIn Luzern boomt Handgemachtes

Ein neuer Boom aus den USA hat Luzern erreicht: Handmade-Produkte liegen voll im Trend. Neu gibt es dafür sogar einen eigenen Markt.

von
Martin Erdmann
Setzen auf «handgemacht»: Klaus Oberholzer und Lukas Fischer. (mer)

Setzen auf «handgemacht»: Klaus Oberholzer und Lukas Fischer. (mer)

«Luzern wäre eine noch schönere Stadt, wenn sich die Leute individueller kleideten», sagt Lukas Fischer. Deshalb sagt er zusammen mit Klaus Oberholzer der Massenproduktion den Kampf an: Am 12. Februar or­ganisieren sie im Musiktheater Madeleine den ersten «Hand­gemacht»-Markt. Dieser bietet über 20 lokalen Anbietern eine Plattform, um ihre selbst ge­fertigten Produkte zu verkaufen. Der Markt soll sich aber von ähnlichen Ablegern wie Handwerker- oder Weihnachtsmärkten unterscheiden: «Das Angebot wendet sich an Kunden, die es satthaben, ihre Kleidung und Accessoires in grossen Warenhäusern zu kaufen», so Oberholzer. Das Potenzial für Handmade-Produkte sei riesig. Deshalb planen die beiden Veranstalter den Markt auch in anderen Städten wie Zürich oder Basel durchzuführen. Handmade-Produkte haben aber auch ihren Preis: «So billig wie Importware aus China sind sie nicht», sagt Fischer.

Die Handmade-Bewegung entstand vor elf Jahren in den USA. Inzwischen hat sich auch in Luzern eine Self­made-Szene entwickelt. «In dieser finden sich Designstudenten, aber auch Leute, die ihre Kenntnisse im Handarbeitsunterricht gelernt haben», so Oberholzer.

www.guzuu.com/handgemacht

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