Österreich lockert seine strengen Corona-Massnahmen weiter
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Dafür ImpfzertifikatIn Österreich brauchts beim Coiffeur-Besuch bald keine Maske mehr

Unser Nachbarland Österreich lockert seine Corona-Regeln. In manchen Punkten gehen die Öffnungsschritte für die Österreicher und Österreicherinnen weiter als diejenigen in der Schweiz.

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In Österreich muss ab dem 1. Juli beim Coiffeur keine Maske mehr getragen werden.

In Österreich muss ab dem 1. Juli beim Coiffeur keine Maske mehr getragen werden.

20min/Celia Nogler
Österreich lockert seine Corona-Bestimmungen.

Österreich lockert seine Corona-Bestimmungen.

Peter Kneffel/dpa-Pool/dpa

Darum gehts

  • Österreich lockert seine strengen Corona-Massnahmen.

  • Es fällt die Maskenpflicht dort, wo für den Zutritt ein Corona-Zertifikat nötig ist.

  • In Aussenbereichen ist die Maskenpflicht gänzlich aufgehoben.

Am 10. Juni endet in Österreich die Maskenpflicht im Freien. Damit dürfen auf den Terrassen auch die Kellner wieder durchatmen: Auch sie müssen beim Servieren keine Maske mehr tragen. Am 1. Juli fällt die FFP2-Maske dann endgültig – zumindest dort, wo die 3-G-Regel gilt. Diese besagt, dass zu gewissen Dienstleistungen und Orten nur Zutritt erhält, wer nachweisen kann, dass er oder sie geimpft, getestet oder genesen ist.

Sprich, wer ein gültiges negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder eine Bestätigung über eine durchgemachte COVID-19-Erkrankung vorweisen kann, braucht im Sommer auch in den Innenbereichen von Lokalen und Hotels keine Maske mehr zu tragen.

Gleiches gilt für sogenannt körpernahe Dienstleistungen. Wer also ab 1. Juli 2021 einen Coiffure-Termin hat, zur Fusspflege geht oder sich eine Massage gönnt, der kann dank 3-G-Regel die Maske ablegen. Kann kein gültiges negatives Testergebnis, ein Impfnachweis oder eine Bestätigung über eine durchgemachte COVID-19-Erkrankung vorgewiesen werden, muss die FFP2-Maske im Gesicht bleiben.

Ins Freibad nur mit Corona-Zertifikat

In den öffentlichen Verkehrsmitteln, Supermärkten und an anderen Orten, wo die 3-G-Regel nicht zu tragen kommt, bleibt die Maskenpflicht allerdings für alle aufrecht.

Es gibt jedoch ein grosses Aber: Im Gegensatz zur Schweiz gilt in Österreich in vielen Bereichen die 3-G-Pflicht. So darf nur ins Restaurant, wer nachweisen kann, dass er oder sie geimpft, getestet oder genesen ist. Das Gleiche gilt auch für Dienstleistungsbetriebe – wie eben zum Beispiel Coiffure-Salons.

Von der 3-G-Regel betroffen sind Restaurants, Coiffure- und Massage-Salons und andere sogenannte «körpernahe Dienstleistungen». Auch für Freizeitbetriebe wie Freibäder und Sportanlagen gilt die Zertifikat-Pflicht, genau wie für kulturelle Veranstaltungen ab elf Personen. Davon ausgenommen sind hingegen Geschäfte, Supermärkte und Museen.

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(heute.at/her)

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