Am 1. November – In Österreich kommt die 3G-Regel am Arbeitsplatz
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Am 1. NovemberIn Österreich kommt die 3G-Regel am Arbeitsplatz

Wer in Österreich am 1. November zur Arbeit erscheinen will, muss entweder geimpft, getestet oder genesen sein.

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Arbeitnehmende in Österreich müssen ab 1. November geimpft, getestet oder genesen sein, wenn sie am Arbeitsplatz erscheinen.

Arbeitnehmende in Österreich müssen ab 1. November geimpft, getestet oder genesen sein, wenn sie am Arbeitsplatz erscheinen.

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Dass die 3G-Regel auch auf österreichischen Skipisten gelten wird, war schon länger bekannt.

Dass die 3G-Regel auch auf österreichischen Skipisten gelten wird, war schon länger bekannt.

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Die 3G-Regel gilt nicht für Menschen, die keinen Kontakt zu Kolleginnen oder Kollegen haben – zum Beispiel LKW-Fahrer und -Fahrerinnen.

Die 3G-Regel gilt nicht für Menschen, die keinen Kontakt zu Kolleginnen oder Kollegen haben – zum Beispiel LKW-Fahrer und -Fahrerinnen.

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Darum gehts

  • In Österreich steigen die Corona-Zahlen wieder.

  • Die Regierung in Wien verschärft nun die Massnahmen.

  • Am 1. November wird die 3G-Regel am Arbeitsplatz eingeführt.

Nach unserem südlichen Nachbarland Italien führt auch unser östlicher Nachbar Österreich die 3G-Regel am Arbeitsplatz ein. Dies teilte die Regierung in Wien am Mittwoch mit. Gesundheitsbehörden sollen die Einhaltung der neuen Regel mit Stichproben überprüfen. Die 3G-Regel gilt nicht für Menschen, die keinen Kontakt zu Kolleginnen oder Kollegen haben – zum Beispiel LKW-Fahrer und -Fahrerinnen.

Bei fehlenden 3G-Nachweisen drohen Verwaltungsstrafen von 500 Euro für Arbeitnehmende und 3600 Euro (3865 Franken) für Arbeitgebende, sagte Arbeitsminister Martin Kocher von der konservativen ÖVP.



Kocher hoffe jedoch, dass mit innerbetrieblichen Vereinbarungen sowie mit der Möglichkeit von Homeoffice für Menschen ohne Corona-Nachweis solche Strafen verhindert werden können, sagte er nach einer Regierungssitzung.

Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) sprach von einem weiteren Schutzmechanismus gegen das Coronavirus. «Es kann nicht sein, dass man sich am Ort der Arbeit unter Umständen dem Risiko einer Corona-Infektion aussetzen muss», sagte er. Die neue Regelung soll in den kommenden Tagen als Verordnung veröffentlicht werden.

Im September wurde bereits beschlossen, dass auf Österreichs Skipisten die 3G-Regel gilt. Beim Après-Ski gilt gar die 2G-Regel. Auf Schweizer Skipisten soll hingegen keine Zertifikatspflicht gelten. Definitiv beschlossen ist das jedoch noch nicht.

Corona-Zahlen in Österreich steigen

Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz in Österreich wochenlang unter 150 verharrt war, stieg sie in den letzten Tagen an und erreichte zuletzt 183. Am Mittwoch wurden in Österreich 3700 neue Corona-Fälle in den letzten 24 Stunden gemeldet. Knapp 62 Prozent der Gesamtbevölkerung hat einen vollen Impfschutz gegen Covid-19.

In Italien wurde bereits am 15. Oktober der sogenannte «Grüne Pass» eingeführt. Dort betrifft die 3G-Regel alle Arbeitnehmenden – also auch für LKW-Fahrer und -Fahrerinnen. Die scharfen Regeln führten in vielen Städten zu Protesten. Besonders die Hafenstadt Triest gerät seither regelmässig in die Schlagzeilen, weil dort Hafenarbeiter und -arbeiterinnen Blockaden errichtet hatten.

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BAG-Infoline Covid-19-Impfung, Tel. 058 377 88 92

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Safezone.ch, anonyme Onlineberatung bei Suchtfragen

Branchenhilfe.ch, Ratgeber für betroffene Wirtschaftszweige

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

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(DPA/job)

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