17.01.2020 06:58

Neu zum StreamenIn «Sex Education» sind die Chlamydien los

Die Teen-Serie um intime Probleme ist zurück und Einwanderer erzählen ihre Neustart-Geschichten – diese Serien gibts neu zum Streamen.

von
afa

Kimchi-Sperma, Vaginismus und Geschlechtskrankheiten: In der neuen Staffel von «Sex Education» haben Otis und seine Mitschüler mit intimen Problemen zu kämpfen. <i>(Video: Netflix)</i>

«Sex Education»

Jungfrau Otis (Asa Butterfield) kennt sich sextheoretisch bestens aus, da Mutter Jean (Gillian Anderson) Sexualtherapeutin ist. Während er seinen Mitschülern in Staffel eins gemeinsam mit Rebellin Maeve (Emma Mackey) allerlei Sexratschläge gibt, bricht in Staffel zwei Chaos aus: Chlamydien machen sich unter den Teenagern breit, neue Schüler sorgen für Trubel – was die Crew über die neue Staffel verrät, erfährst du hier.

«Guckt euch ‹Sex Education› auf keinen Fall mit euren Eltern an», warnt Anderson. Die neuen Folgen haben es in sich. Zum Start gibts 15 Masturbationsszenen von Otis: «Diese Sequenz wird mich meine restliche Karriere verfolgen. Aber es hat Spass gemacht», so Butterfield zu «The Sun».

Maeve trennt sich von ihrem Markenzeichen

Bei Maeve steht eine Veränderung an: «Sie hat keine pinkfarbenen Haare mehr, denn sie muss sich gegenüber niemandem mehr beweisen und macht ihr eigenes Ding», meint Mackey. Selbstbestimmung und weibliche Lust sollen in der zweiten Staffel eine grosse Rolle spielen, wie Regisseurin Laurie Nunn gegenüber Independent.ie erklärt.

Als Vorbereitung auf die Sexszenen habe der Cast mit Intimitätskoordinatorin Ita O'Brien acht Stunden lang Schnecken beim Sex zugeschaut: «In meiner Schulzeit wurde Sex nicht weiter besprochen als ‹du wirst schwanger und stirbst›. Jungs haben nichts über weibliche Anatomie gelernt.» Nunn hofft, dass sich dank Staffel zwei in Schulen bald etwas ändern wird.

Die zweite Staffel von «Sex Education» gibts ab dem 17. Januar auf Netflix.

«Little America»

Was Menschen erleben, wenn sie sich in den USA ein neues Leben aufbauen, zeigt Apples neue Anthologieserie. Die acht Episoden basieren auf echten Geschichten von Einwanderern, die ihre Erfahrungen gegenüber dem «Epic Magazine» für eine Artikel-Reihe schilderten.

Hinter der Serie steckt unter anderem das oscarnominierte Autorenduo und Ehepaar Kumail Nanjiani und Emily V. Gordon. Laut ihnen soll «Little America» Emotionen ansprechen, die einzigartig für jeden Immigranten in diesem Land sind.

Apple ist begeistert

Mit Erfolg: Apple hat bereits eine zweite Staffel der Serie bestellt – bevor die erste überhaupt angelaufen ist. Co-Produzent Alan Yang hätte da schon eine Story für die neue Staffel: «Die erste Staffel von ‹Little America› erzählt acht faszinierende, herzerwärmende und unglaubliche, echte Immigranten-Geschichten. Und es ist nicht einmal die Geschichte meiner Eltern dabei – das werde ich von ihnen bestimmt zu hören kriegen.»

«Little America» gibts ab dem 17. Januar auf Apple TV+.

Trailer zu «Little America»

Der Trailer zu Apples neuer Serie um die Geschichten von Einwanderern. (Video: Apple TV+)

Der Trailer zur Serie. (Video: Apple)

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