Aktualisiert 06.11.2015 10:48

Ach, Japan!

In Tokio gibts Fäkal-Curry aus der WC-Schüssel

Igitt, wer will das denn essen? Ken Shimizu tischt in seinem Restaurant eine eklige Spezialität auf: Kot-Curry.

von
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Wenn Gäste das Restaurant von Ken Shimizu aufsuchen, dann kommen sie nicht für ein feines Znacht. Sie kommen, um sich zu ekeln. Die Spezialität des Hauses ist Kot-Curry, stilecht serviert in Mini-Kloschüsseln. Dabei wirkt die braune Pampe nicht nur optisch wie menschliches Exkrement. Der Chef hat es sich zur Aufgabe gemacht, dass auch Geschmack und Konsistenz möglichst nahe am Original sind.

Im August hat der Pornodarsteller, der in Japan unter seinem Künstlernamen Shimiken bekannt ist, das «Scherz-Restaurant» eröffnet, wie er zu CNN sagt. «Die Leute kommen, um einen lustigen Abend zu haben», erklärt er. Für das ultimative Toiletten-Feeling trinkt man aus Pappbechern, die normalerweise für Urin-Proben verwendet werden.

Eine Vielzahl an Zutaten sorgt dafür, dass das Kot-Curry auch richtig authentisch duftet: Die Grundmasse besteht aus Zwiebeln, Karotten und Hühnergehacktem. So weit alles normal. Hinzu kommen Kakao-Puder, Grüntee, Currypulver und die Geheimzutat: Kusaya, eine luftgetrocknete Salzmakrele. «Sie verleiht dem Gericht eine Note, die an Hundekot erinnert», sagt Restaurant-Manager Hiroki-Okada.

Sie fragen sich jetzt, woher der Chef so genau weiss, wie Stuhl schmeckt? Wir ersparen Ihnen die Details. Nur so viel: Seinen Beruf haben wir bereits erwähnt.

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