Aktualisiert 17.11.2017 14:34

Neuer FCB-Rasen

In vier Tagen vom Acker zum grünen Teppich

Nach dem WM-Quali-Fight der Nati war der Joggeli-Rasen hinüber. Rechtzeitig für das FCB-Spiel gegen Sion ist die neue Unterlage da.

von
Eva Tedesco

Der neue Rasen ist am Donnerstag aus Holland eingetroffen. Die rund zwei Meter breiten Rollen wurden im St.-Jakob-Park gleich verlegt und es wurde im Akkord gearbeitet, denn die Zeit drängte. Bereits am Samstag steigt das Super-League- Spiel gegen den FC Sion und schon am Mittwoch die Champions-League-Partie gegen Manchester United.

Nach dem Spiel der Schweizer gegen Nordirland (0:0) war aus dem Rasen ein Acker geworden. Starke und dauerhafte Regenfälle hatten den Boden aufgeweicht. Der Barrage-Fight um die WM-Teilnahme 2018 haben der Unterlage den Rest gegeben. Der Rasen erfüllte die internationalen Anforderungen nicht mehr. So hatte der FCB am Montag entschieden, das Grün auszutauschen.

Neuer Rasen mit dickeren Stücken

Die ganze Arbeit, den alten Rasen rausnehmen und den neuen verlegen, nahm von Dienstag bis Freitag fast vier Tage in Anspruch. Sobald die holländischen «Gärtner» den Rasenteppich ausgerollt hatten, begann für Marc Studach, Leiter Greenkeeping beim FCB, und seine Leute die Nachbearbeitung. Der Rasen muss gemäht und die Linien müssen neu gezeichnet werden.

Aber ist der Rasen am Samstag überhaupt bespielbar? Man habe dieses Mal deutlich dickere Stücke verlegt als vor knapp drei Monaten, denn der Rasen schlage um diese Jahreszeit gar nicht mehr wirklich Wurzeln, wie das noch im Sommer der Fall war, gab der FCB darüber Auskunft, warum so kurz nach Verlegung schon darauf gespielt werden kann.

Die Kosten von rund einer Viertelmillion trägt Rotblau – vorerst. Gespräche über eine mögliche Beteiligung seitens des Schweizerischen Fussballverbands (SFV), des Mieters des Joggeli für das Länderspiel, werden geführt.

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