Wahlen: In Winterthur gingen die E-Voter vergessen

Aktualisiert

WahlenIn Winterthur gingen die E-Voter vergessen

Den Winterthurer Stimmenzählern ist ein Missgeschick passiert: Bei der Auszählung der Stimmen für den Stadtrat gingen jene vergessen, die über das Internet abgegeben wurden.

Panne bei der Stimmenauszählung in Winterthur. Ausgerechnet die, die am Zunkunftsprojekt E-Voting teilgenommen und ihre Stimme übers Internet abgegeben hatten, sind nicht berücksichtigt worden. Die korrekten Zahlen wurden erst mit einer Verspätung von über zwei Stunden nachgeliefert. Zahlreiche Medien hatten in der Zwischenzeit bereits die falschen Resultate verbreitet.

Zum Glück für die Stadt Winterthur änderte die Korrektur nichts mehr am Schlussresultat. Die Rangliste der gewählten und nichtgewählten Kandidaten blieb gleich wie vor der Korrektur.

12 000 Personen aus dem Wahlkreis Altstadt hätten am E-Voting- Projekt mitmachen können. 1600 haben von der Möglichkeit Gebrauch gemacht. Das E-Voting-Projekt wird unter Federführung des Kantons Zürich durchgeführt. Zwölf Gemeinden beteiligten sich für die Wahlen und Abstimmungen vom 7. März an diesem Versuch.

In der Winterthurer Stadtregierung ist es bei der Wahl vom Sonntag zu einem leichten Rechtsrutsch gekommen. Die FDP hat mit Stefan Fritschi auf Kosten der EVP einen zweiten Sitz gewonnen. Im Parlament gewannen die Grünliberalen am meisten Stimmen hinzu und wurden viertstärkste Kraft. (sda)

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