Zermatt VS: Kurz vor Saisonstart fehlen 60 Köche – diese Folgen drohen nun 

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Zermatt VSKurz vor Saisonstart fehlen 60 Köche – diese Folgen drohen nun 

Pandemiebedingt hat sich der Personalmangel in der Hotel- und Gastrobranche verschärft. In Zermatt fehlen kurz vor Beginn der Wintersaison 60 Köchinnen und Köche. 

von
Gabriela Rullo
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In Zermatt gibt es Hunderte offene Stellen. Momentan fehlen 60 Köchinnen und Köche. 

In Zermatt gibt es Hunderte offene Stellen. Momentan fehlen 60 Köchinnen und Köche. 

20min/Celia Nogler
Die beliebte Skiferien-Destination steht unter Druck. Eventuell müssen in Restaurants Angebotsanpassungen vorgenommen werden. 

Die beliebte Skiferien-Destination steht unter Druck. Eventuell müssen in Restaurants Angebotsanpassungen vorgenommen werden. 

20min/Matthias Spicher
Laut Bundesamt für Statistik verliessen seit Beginn der Pandemie 28’000 Leute die Hotel- und Gastrobranche.

Laut Bundesamt für Statistik verliessen seit Beginn der Pandemie 28’000 Leute die Hotel- und Gastrobranche.

20min/Celia Nogler

Darum gehts

  • Laut Bundesamt für Statistik verliessen 28’000 Personen seit Beginn der Pandemie die Hotel- und Gastrobranche. Die Folgen sind auch in Zermatt spürbar.

  • Kurz vor der Wintersaison fehlt es dort unter anderem an Köchinnen und Köchen. 

  • Können die Stellen nicht besetzt werden, drohen Angebotsbeschränkungen. Beispielsweise könnten die Speisekarten verkleinert und Öffnungszeiten gekürzt werden.

  • Eine Online-Kampagne zur Rekrutierung von neuem Personal soll Abhilfe schaffen. 

Die bevorstehende Wintersaison sorgt in Zermatt für Anspannung. Wie der «Walliser Bote» berichtet, gibt es in der beliebten Tourismus-Destination Hunderte freie Stellen. So fehlen derzeit mindestens 60 Köchinnen und Köche. 

Folgen der Pandemie

Laut Bundesamt für Statistik verliessen seit Beginn der Pandemie 28’000 Personen die Hotel- und Gastrobranche, nur wenige kehrten zurück. Personalmangel in diesen Branchen ist zwar kein neues Phänomen, doch hat sich die Lage seit der Pandemie verschärft. Harald Burgener, Geschäftsführer des Hotelier Vereins Zermatt, zeigt sich gegenüber der Zeitung nicht allzu optimistisch: Es sei «leider nicht davon auszugehen, dass alle Stellen besetzt werden können».

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Eine zusätzliche Hürde bei der Besetzung der Stellen ist laut Burgener der begrenzte und teure Wohnraum in Zermatt. Dieser hat zur Folge, dass personalsuchende Betriebe den zukünftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern keine Unterkunft garantieren können. Falls die Rekrutierung von Köchinnen und Köchen fehlschlägt, drohen Burgener zufolge Angebotsanpassungen, etwa in Form kleinerer Speisekarten oder eingeschränkter Öffnungszeiten.

Mit einer Online-Kampagne wird unter anderem auf Jobszermatt.ch um neues Personal geworben. Ausserdem wurde eine attraktive Staffcard eingeführt. Burgener: «Damit hoffen wir, das Problem des Fachkräftemangels zumindest ein wenig abzumildern.»

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