Aktualisiert 21.12.2019 08:12

Herzrasen und Atemnot

In Zürich ist gefährliches Marihuana im Umlauf

Auf Social Medias berichten Cannabis-Konsumenten aus Zürich nach dem Rauchen von Gras von Atemnot, Schwindel und Herzrasen.

von
chk
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Gestrecktes Marihuana: Kiffen wirkt nicht immer entspannend.

Gestrecktes Marihuana: Kiffen wirkt nicht immer entspannend.

Keystone/Martin Ruetschi
In der Stadt Zürich berichten zahlreiche Kiffer von Vergiftungserscheinungen nach dem Cannabis-Konsum.

In der Stadt Zürich berichten zahlreiche Kiffer von Vergiftungserscheinungen nach dem Cannabis-Konsum.

Keystone/Martin Ruetschi
Sie berichten von Herzrasen, Atemnot oder Schwindel.

Sie berichten von Herzrasen, Atemnot oder Schwindel.

Keystone/AP/Paul Zinken

In der Stadt Zürich berichten viele Kiffer von Vergiftungserscheinungen nach dem Cannabis-Konsum. In Dutzenden Posts auf Social-Media-Kanälen schreiben sie von Symptomen wie Herzrasen, Atemnot oder Schwindelgefühlen, wie der «Tages-Anzeiger» berichtet. Auch ein Betreiber eines Zürcher Hanfladens sagt, dass es einigen seiner Kundinnen und Kunden jüngst im Zusammenhang mit illegalem Gras so ergangen sei.

Weshalb das Marihuana auf einmal diese dramatische Wirkung entfaltet, ist erstmals Teil von Mutmassungen. In der Szene scheint aber klar zu sein: Was diese Kiffer geraucht haben, ist mit synthetischen Wirkstoffen angereichertes CBD-Gras. Letzteres ist eine legale Form von Marihuana, da es keine berauschenden Stoffe enthält. Es kann in verschiedenen Läden gekauft werden und hat in den letzten Monaten einen eigentlichen Boom erlebt, wie die Zeitung weiter schreibt.

Experten und Polizei alarmiert

Auch Experten sagen, dass dies mit «gestrecktem Marihuana» zu tun haben könnte. Das Drogeninformationszentrum der Stadt Zürich (DIZ) ist sich des Themas bewusst. Es hat in diesem Jahr schon mehrere entsprechende Warnungen auf seiner Website veröffentlicht. Darunter auch solche, die vor synthetischen Cannabinoiden warnen.

Auch die Zürcher Stadtpolizei richtete vergangenes Jahr die Aufmerksamkeit darauf. Die synthetischen psychoaktiven Substanzen sind in ganz Europa und Teilen der USA verbreitet. Mehrere Todesfälle stehen europaweit damit in Zusammenhang

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