In Zürich und Genf lebt man am besten
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In Zürich und Genf lebt man am besten

Zürich ist zum vierten Mal in Folge zur Stadt mit der weltbesten Lebensqualität gekürt worden – punktgleich mit Genf.

Das Londoner Beratungsunternehmen Mercer hat wie jedes Jahr 215 Städte auf der ganzen Welt – darunter drei in der Schweiz – punkto Lebensqualität beurteilt. Berücksichtigt wurden 39 Kriterien wie Sicherheit, Bankeninfrastruktur, medizinische Versorgung sowie Unterhaltungs- und Gastronomieangebote. Mit je 106,5 Punkten belegen Zürich und Genf in der neusten Lebensqualitäts- Rangliste den Spitzenplatz.

Mercer-Mitarbeiter Slagin Parakatil ist voll des Lobes: «In der Schweiz hat man alles, was man braucht. Es gibt zahlreiche Restaurants und Bancomaten. Und man muss die Kinder nicht mit dem Bodyguard in die Schule schicken.» Die Studie soll multinationalen Unternehmen bei der Evaluation von Standorten helfen.

Genf und Zürich dicht auf den Fersen sind Vancouver und Wien mit je 106 Punkten. Bern hat wie im Vorjahr 105 Punkte, verlor aber drei Ränge und liegt jetzt auf Platz acht. Überholt wurde die Schweizer Hauptstadt von München, Düsseldorf und Frankfurt.

Auch Zürich muss sich gegenüber der Konkurrenz behaupten, mahnt Parakatil: «Problempunkte sind die Verkehrsstaus, die Luftverschmutzung und die Kleinkriminalität.» Im Teilranking bezüglich Sicherheit liegen Zürich, Bern und Genf punktgleich auf Platz zwei hinter Luxemburg. Die unsicherste Stadt der Welt ist – wen wunderts – Bagdad.

Bernhard Brechbühl

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