Inder zu fett für Olympia-Medaillen
Aktualisiert

Inder zu fett für Olympia-Medaillen

Experten haben eine Erklärung für die spärlichen Medaillen Indiens bei Olympischen Spielen.

Ihrer Ansicht nach ist ein zu hoher durchschnittlicher Körperfett-Anteil bei Indern für das schlechte Abschneiden verantwortlich. «Unsere Gene haben gelernt, Fett zu horten, um zu überleben», sagte der indische Stoffwechselexperte Shashank Joshi der «Times of India» vom Montag. Diese «sparsamen Gene» seien eine Folge früherer Hungersnöte und Epidemien.

Heutzutage machten sie die Bewohner des Subkontinents aber «anfällig für Fettsucht und zu Geschöpfen mit mehr Fett und weniger Muskeln». Inder hätten im Mittel 33 Prozent Körperfett - acht Prozentpunkte mehr als durchschnittliche Europäer oder Afrikaner, sagte Joshi.

Bei den Olympischen Spielen im vergangenen Jahr in Athen hatte Indien - mit mehr als 1,02 Milliarden Menschen das nach China bevölkerungsreichste Land der Welt - eine einzige Medaille gewonnen.

Chinesische Sportler brachten dagegen 63 Medaillen nach Hause. Bei den Olympischen Spielen im australischen Sydney lag Indien im Jahr 2000 mit einer gewonnen Bronze-Medaille gleichauf unter anderem mit Barbados, Kirgisien und Island.

(sda)

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