«Indiana Jones» voller Fehler
Aktualisiert

«Indiana Jones» voller Fehler

Indys Sohn Mutt fährt 1957 eine Harley Davidson aus dem Jahr 2000, LED-Anzeigen, die erst ein Jahrzehnt später erfunden wurden: Der neue «Indiana Jones» ist erst seit drei Tagen im Kino - und bereits wurden 25 Fehler im Film entdeckt.

Als «Indy» zusammen mit seinem Sohn Mutt in dem Restaurant sitzt werden Ketchupflaschen auf dem Tisch umgeworfen. In der nächsten Szene sieht man, dass beide Flaschen stehen. Als die Kamera erneut wechselt, stellt Indy die umgekippten Flaschen wieder hin.

Das ist nur einer der bislang 25 Fehler, den aufmerksame Kinobesucher bereits im neusten Abenteuer «Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull» entdeckt haben. Aber nicht nur Schnittfehler, auch inhaltlich gehts im Abenteuerfilm manchmal seltsam zu und her.

«Indy III» der Fehlerkönig

So sieht man in einer Szene Schalttafeln mit Leuchtdioden. Nur blöd, dass die LED erst 1962 erfunden wurde. Auch Mutt, Indys Sohn, steht offenbar nicht auf Technik aus den Fünfzigern. Er fährt nämlich eine brandneue Harley Davidson mit Scheibenbremsen aus dem Jahr 2002.

Dabei kommt das neuste Abenteur von «Indy» noch ausgesprochen gut weg. Bei «Raiders of the Lost Ark» (1981) wurden 101 Fehler entdeckt, bei «Indiana Jones and the Temple of Doom» (1984) deren 59 und in «Indiana Jones and The Last Crusade» (1989) sogar 124 Fehler.

«Indy» ein Kassenschlager

Trotz Filmfehlern: Der neue Film mit dem peitschenschwingenden Professor hat am ersten Tag in den US-Kinos rund 25 Millionen Dollar eingespielt. Das ist zwar ein beeindruckendes Ergebnis, doch liegt das weit hinter dem 50-Millionen-Dollar-Rekord von «Star Wars: Episode III» zurück.

(ast)

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