BAG bestätigt - Indische Coronavirus-Variante erstmals in der Schweiz nachgewiesen
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BAG bestätigtIndische Coronavirus-Variante erstmals in der Schweiz nachgewiesen

Die gefährliche indische Coronavirus-Variante ist in der Schweiz angekommen. Das bestätigt das Bundesamt für Gesundheit per Twitter. Ein Passagier hat sie eingeschleppt.

von
Reto Heimann
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Das BAG bestätigt: Die indische Coronavirus-Variante ist in der Schweiz angekommen.

Das BAG bestätigt: Die indische Coronavirus-Variante ist in der Schweiz angekommen.

20min/Simon Glauser
Das Virus wurde von einem Passagier via Transitflughafen eingeschleppt.

Das Virus wurde von einem Passagier via Transitflughafen eingeschleppt.

20min/Marco Zangger

Darum gehts

  • Die nächste Coronavirus-Mutation hat die Schweiz erreicht.

  • Bei einem Passagier, der über einen Transitflughafen einreiste, wurde die indische Variante nachgewiesen.

  • Das BAG prüft, Indien auf die Risikoliste zu setzen.

Die indische Coronavirus-Variante ist in der Schweiz. Das schreibt das BAG auf Twitter:

Demnach sei das Virus von einem Passagier über einen Transitflughafen eingeschleppt worden, schreibt das BAG. Zurzeit ist noch unklar, über welchen Reiseweg das Virus in die Schweiz kam. Auch ist unklar, in welchem Kanton der infizierte Passagier sich aufhält. Das BAG berät nun darüber, Indien auf die Risikoliste zu setzen. Noch am Mittwoch begründete Alain Berset den Entscheid, Indien nicht auf die Risikoliste zu setzen, damit, dass zurzeit ohnehin keine Direktflüge zwischen der Schweiz und Indien stattfinden.

Manfred Weber, der Fraktionschef der Evangelischen Volkspartei im Europaparlament, verlangt die vollständige Einstellung des gesamten Flugverkehrs mit Indien. «Die indische Doppelvariante scheint, sich schnell auszubreiten, und die Situation dort droht, ausser Kontrolle zu geraten», warnte er.

In Indien verschärft sich die Corona-Lage zunehmend: Am Samstag wurde mit 2624 Todesfällen binnen 24 Stunden nach Behördenangaben ein neuer Höchststand erreicht. Die Zentralregierung war derweil bemüht, die völlig überlasteten Krankenhäuser mit zusätzlichem Sauerstoff zur künstlichen Beatmung von Covid-19-Patienten zu versorgen. Am Samstag wurden mehr als 340'000 Neuinfektionen gemeldet.

Update folgt…

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Hier findest du Hilfe:

BAG-Infoline Coronavirus, Tel. 058 463 00 00

BAG-Infoline Covid-19-Impfung, Tel. 058 377 88 92

Dureschnufe.ch, Plattform für psychische Gesundheit rund um Corona

Safezone.ch, anonyme Onlineberatung bei Suchtfragen

Branchenhilfe.ch, Ratgeber für betroffene Wirtschaftszweige

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

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(AFP)

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