Boris Johnson besorgt - Indische Variante macht in Grossbritannien wohl 7,7 Prozent der Ansteckungen aus
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Boris Johnson besorgtIndische Variante macht in Grossbritannien wohl 7,7 Prozent der Ansteckungen aus

Laut einer Studie ist die indische Mutation in Grossbritannien weiter verbreitet, als bisher angenommen. Premier Boris Johnson zeigt sich besorgt.

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Boris Johnson zeigt sich aufgrund einer neuen Studie besorgt.

Boris Johnson zeigt sich aufgrund einer neuen Studie besorgt.

Getty Images

Der britische Premierminister Boris Johnson ist besorgt über eine zunehmende Verbreitung der indischen Coronavirus-Variante in seinem Land. «Es ist eine besorgniserregende Variante», sagte Johnson am Donnerstag in Reaktion auf eine Studie, die eine grössere Verbreitung der indischen Variante in Grossbritannien – 7,7 Prozent der 127’000 zwischen dem 15. April und 3. Mai getesteten Personen – feststellte.

Der Studie des Imperial Colleges zufolge fiel die Gesamtzahl der Coronavirus-Fälle in dem Zeitraum auf den niedrigsten Stand seit August 2020. Dies sei auf einen strikten Lockdown und eine erfolgreiche Impfkampagne zurückzuführen. Die indische Variante sollte aber genau beobachtet werden, da sie möglicherweise ansteckender als andere Mutanten sei.

Die Veröffentlichung der Studie fiel mitten in Planungen, Lockdown-Massnahemen in Grossbritannien im grösseren Umfang zu lockern. Johnson sagte, alle vorsichtigen und wohlüberlegten Schritte sollten jetzt gemacht werden. Es fänden am Donnerstag Treffen statt, an dem die nächsten Massnahmen erörtert würden. «Es gibt eine Reihe Dinge, die wir machen können, wir schliessen nichts aus», sagte Johnson.

Vorgesehen sind in England bereits einige Lockerungen: Ab Montag sollen sich wieder Personen aus zwei Haushalten drinnen treffen können, Pubs und Restaurants sollen Gäste auch in Innenräumen wieder bewirten können. Ähnliche Massnahmen sind in den kommenden Wochen auch in Schottland und Wales vorgesehen.

Die Regierung in London hofft, im Juni alle verbliebenen Restriktionen bezüglich sozialer Distanz aufheben zu können. «Im Moment sehe ich nichts, was mich davon abbringen könnte, am Montag und dem 21. Juni überall voran zu gehen», sagte Johnson. Eventuell müssten auf lokaler Ebene Einschränkungen aufrechterhalten bleiben.

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(DPA/ore)

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