Indonesien: Wirbel um «Playboy» - trotzdem ausverkauft
Aktualisiert

Indonesien: Wirbel um «Playboy» - trotzdem ausverkauft

Nach Protesten muslimischer Extremisten gegen die Erstausgabe des US-Männermagazins in Indonesien, bittet die Polizei den «Playboy»-Verleger, zunächst keine weitere Ausgabe des Männermagazins mehr herauszubringen.

Am Mittwoch hatten Extremisten in dem mehrheitlich von Muslimen bewohnten Land das «Playboy»-Büro in der Hauptstadt Jakarta angegriffen und Türen und Fenster beschädigt. Polizeichef Firman Gani sagte am Donnerstag, er wolle in einem Gespräch mit dem Verlag darum bitten, die Herausgabe des zweiten Hefts zu verschieben, um keine weiteren Proteste zu provozieren. In der indonesischen Ausgabe des Magazins werden keine nackten Frauen gezeigt, nach offiziellen Angaben gibt es keine rechtliche Möglichkeit, das Erscheinen des Blatts zu verhindern. Die in der vergangenen Woche erschienene erste «Playboy»-Ausgabe ist nach Medienberichten bereits vergriffen. (dapd)

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