Q30 Concept: Infinitis neuer Hoffnungsträger
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Q30 ConceptInfinitis neuer Hoffnungsträger

Infiniti, die edle Tochter von Nissan, kommt in der Schweiz nicht auf Touren. Das soll sich bald ändern.

von
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Infiniti Q30 Concept: «Weder Coupé noch Limousine, auch kein Crossover.»

Infiniti Q30 Concept: «Weder Coupé noch Limousine, auch kein Crossover.»

Minus 52,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr: Kein anderer Hersteller hat im laufenden Jahr (bis Ende Juli) in der Schweiz grössere Einbussen zu verzeichnen als Infiniti. Kleiner Trost: Auch Lexus, der zweite Luxus-Player aus Japan, musste Federn lassen: Die Toyota-Tochter weist ein Minus von 39,4 Prozent auf.

Allerdings kann man die Resultate aufgrund der effektiv verkauften Fahrzeuge kaum miteinander vergleichen. Waren es bei Lexus von Januar bis Ende Juli immerhin 374 Autos, so stehen bei Infniti nur gerade 52 Fahrzeuge in der Bilanz.

Das will Infiniti bald ändern. Und zwar mit einem Fahrzeug, das im boomenden Kompakt-Segment mit Design und Premiumausstattung punkten soll. An der IAA im September in Frankfurt feiert der Q30 zwar noch mit dem Zusatz «Concept» Weltpremiere. Doch spätestens 2015 soll der Neuling dafür sorgen, dass Infiniti auch in Europa auf Touren kommt.

Über die Technik verraten die Japaner noch nichts, ausser der Tatsache, dass F1-Weltmeister Sebastian Vettel für das richtige Fahrverhalten sorgen soll. Dafür wird über das Design fabuliert: «Die Form des Q30 Konzeptfahrzeugs ist eine Herausforderung für jede Kategorisierung: Das Konzeptfahrzeug ist weder Coupé noch Limousine, auch kein Crossover, sondern eine gelungene Fusion dieser drei Karosserie-Varianten. Es wurde entworfen, um jüngere Kunden anzusprechen.»

Mit dieser Aussage positioniert sich Infiniti direkt gegen die neue A-Klasse von Mercedes. Doch die Stuttgarter sind schon auf der (Erfolgs-)Strasse.

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