Luzern: Informatiker designt Freestyle-Klamotten
Aktualisiert

LuzernInformatiker designt Freestyle-Klamotten

Das jüngste Kleiderlabel für Freestyle-Sportler kommt aus Luzern und heisst Saimenz. Die Kollektionen werden von einem Informatiker kreiert.

von
Daniela Gigor
Der Luzerner Simon Koch hat sein eigenes Kleiderlabel Saimenz für Freestyle-Freizeitmode lanciert.

Der Luzerner Simon Koch hat sein eigenes Kleiderlabel Saimenz für Freestyle-Freizeitmode lanciert.

«Ich habe schon seit jeher gerne Designs entworfen und von meiner eigenen Kleidermarke geträumt», sagt der 26-jährige Luzerner Simon Koch. Trotzdem wurde aus ihm zuerst ein Informatiker. Im Abschlussjahr der Fachhochschule kehrte Koch jedoch zu seinen Wurzeln zurück: In diesem März gründete er sein eigenes Label und begann damit, die Marke Saimenz aufzubauen. Seit diesem Sommer ist die erste Kollektion unter dem Namen «be loud» in farbenfrohen Designs erhältlich. Die Produktepalette besteht aus T-Shirts, Hoodies, Freizeitjacken und Caps.

Verkauft werden die Freizeitkleider für Freestyler hauptsächlich übers Internet und an Events. «Es ist sehr schwierig, mit einem neuen Label in den Läden Fuss zu fassen», sagt Koch. Trotzdem gelang es ihm, eine Testkollektion in zwei Fachgeschäften unterzubringen. «Zurzeit testen wir noch das Design und die Qualität von Saimenz», sagt Bruno von Flüe, Inhaber der Arena Sport und Outdoor GmbH in Buochs. Der Luzerner Skateshop Paranoia hatte einige Stücke im Laden, die alle bereits weg sind. «Lokal gebe ich Saimenz durchaus eine Chance», so Einkäufer Lorenz Vonarburg.

Im Februar 2011 soll die neue Kollektion folgen.

www.saimenz.com

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