Danny Fenster – Inhaftierter US-Journalist in Myanmar überraschend freigelassen
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Danny FensterInhaftierter US-Journalist in Myanmar überraschend freigelassen

Der 37-jährige David Fenster war im Mai von der Militärjunta inhaftiert worden. Jetzt macht er sich auf den Heimweg.

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Der US-Journalist, der monatelang von der Junta Myanmars festgehalten wurde, war wegen Terrorismus und Aufwiegelung angeklagt worden.

Der US-Journalist, der monatelang von der Junta Myanmars festgehalten wurde, war wegen Terrorismus und Aufwiegelung angeklagt worden.

AFP
David Fenster wurde zu elf Jahren Haft verurteilt. 

David Fenster wurde zu elf Jahren Haft verurteilt.

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Er war fünfeinhalb Monaten in dem für seine Foltermethoden berüchtigten Insein-Gefängnis inhaftiert.

Er war fünfeinhalb Monaten in dem für seine Foltermethoden berüchtigten Insein-Gefängnis inhaftiert.

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Darum gehts

  • Die Militärjunta hatte einen amerikanischen Journalisten zu elf Jahren Haft verurteilt.

  • Ihm wurde unter anderem vorgeworfen, er habe die Bevölkerung zu Aufruhr angestiftet.

  • Seit Februar 2021 ist die Militärjunta in Myanmar an der Macht und hat bisher etwa 10’000 Menschen festgenommen.

Der in Myanmar inhaftierte und erst vor wenigen Tagen zu elf Jahren Haft verurteilte US-Journalist Danny Fenster ist überraschend freigelassen worden. Dies teilte der ehemalige US-Diplomat Bill Richardson am Montag mit. «Danny und das Richardson-Team werden in den nächsten anderthalb Tagen ihre lange Heimreise via Katar antreten und freuen sich darauf, Danny mit seinen Eltern Buddy und Rose sowie seinem Bruder Bryan in den USA zu vereinen», hiess es in einer via E-Mail verbreiteten Erklärung.

Richardson, der auch schon als Vermittler bei Geiselnahmen tätig war, war vor wenigen Tagen in Myanmar mit dem Chef der Militärjunta, Min Aung Hlaing, zusammengekommen. Fensters Freilassung sei durch einen «privaten humanitären Besuch» Richardsons in dem Krisenland und persönliche Verhandlungen mit General Min Aung Hlaing sichergestellt worden, so die Mitteilung.

Fenster, ein leitender Redakteur des englischsprachigen Magazins «Frontier Myanmar», war Ende Mai unmittelbar vor dem Abflug in die USA am Flughafen von Yangon festgenommen worden. Er sass seither im für seine Foltermethoden berüchtigten Insein-Gefängnis in der grössten Stadt Yangon.

(DPA/dmo)

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