Spritzenphobie: Injektion bald ohne Nadel?
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SpritzenphobieInjektion bald ohne Nadel?

Der blosse Anblick einer Spritze löst nicht nur bei Kindern Angst und Schrecken aus. Doch Injektionsphobikern könnte bald geholfen werden - mit Hilfe eines Pflasters.

von
rre

Statt einer Nadel, einfach ein Pflaster auf die Haut? Wissenschaftler des Institute of Technology in Atlanta (USA) entwickelten eine Art Pflaster, das eine Vielzahl von Injektionen bald überflüssig machen könnte. Die quadratischen, flachen Mini-Objekte enthalten feinste Nadeln. Diese sind so dünn, dass sie zwar den Transport eines Medikaments möglich machen, die Nerven und damit die Schmerzübertragung zum Gehirn allerdings nicht tangieren.

Test steht noch aus

Schon während des kommenden Jahres soll das neue Pflaster beim Menschen getestet werden. «Es wird wahrscheinlich zunächst nur in Spitälern eingesetzt. Wir glauben aber, dass das Pflaster zukünftig auch auf anderen Gebieten zum Einsatz kommen wird - zum Beispiel als Impf-Pad, das der Patient selbst anwenden kann», erzählte Mark Prausnitz, einer der am Projekt beteiligten Wissenschaftler in einem Interview mit «dailymail.co.uk».

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