Europa League: Inler mit Napoli gegen Dnjepropetrowsk
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Europa LeagueInler mit Napoli gegen Dnjepropetrowsk

Die Halbfinals in der Europa League sind bekannt: Nati-Captain Gökhan Inler trifft mit Napoli auf Dnjepr Dnjepropetrowsk, der FC Sevilla auf Florenz.

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Im Halbfinal der Europa League trifft der letzte im Wettbewerb verbliebene Schweizer Gökhan Inler (r.) mit Napoli auf Dnjepr Dnjepropetrowsk.

Im Halbfinal der Europa League trifft der letzte im Wettbewerb verbliebene Schweizer Gökhan Inler (r.) mit Napoli auf Dnjepr Dnjepropetrowsk.

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Die Süditaliener sind gegen den ukrainischen Meisterschafts-Dritten klarer Favorit.

Die Süditaliener sind gegen den ukrainischen Meisterschafts-Dritten klarer Favorit.

AFP/Genya Savilov
Im zweiten Halbfinal trifft Titelverteidiger FC Sevilla auf die Fiorentina.

Im zweiten Halbfinal trifft Titelverteidiger FC Sevilla auf die Fiorentina.

Keystone/Anatoly Maltsev

Im Halbfinal der Europa League trifft der letzte im Wettbewerb verbliebene Schweizer Gökhan Inler mit Napoli auf Dnjepr Dnjepropetrowsk. Im zweiten Halbfinal trifft Titelverteidiger FC Sevilla auf die Fiorentina. Dies ergab die Auslosung in Nyon.

Die Süditaliener, Gewinner des Uefa-Cups 1989, sind gegen den ukrainischen Meisterschafts-Dritten klarer Favorit. Sie spielen am Donnerstag, 7. Mai, zunächst daheim. Das Rückspiel findet eine Woche später statt.

Schweizer Meister drohen zwei Qualifikationsrunden

Die Chance, dass der Schweizer Meister nächste Saison direkt in die Gruppenphase der Champions League einzieht, sind nur noch minimal. Damit dem Meister die zwei Qualifikationsrunden erspart bleiben, muss sich sowohl der Champions-League- als auch der Europa-League-Sieger über die Meisterschaft für die Königsklasse qualifizieren. Napoli, Dnjepropetrowsk, Sevilla und Florenz haben nur noch geringe Chancen dazu.

Napoli müsste noch fünf Punkte Rückstand wettmachen, der FC Sevilla sechs, Dnjepr Dnjepropetrowsk acht und die Fiorentina neun. Die ausgeschiedenen Viertelfinalisten Dynamo Kiew, Zenit St. Petersburg, Brügge und Wolfsburg hätten sich in ihren Meisterschaften alle auf Kurs befunden.

2016 ist der CL-Platz fix

Für übernächste Saison ist der Schweizer Meister dann nicht mehr auf fremde Hilfe angewiesen. Weil die Schweiz im Uefa-Länderranking vom 13. auf den 11. Platz vorgestossen ist, wird das beste Super-League-Team im Herbst 2016 auf jeden Fall in der Champions-League-Gruppenphase vertreten sein.

Seit dieser Saison haben beide Europacupsieger in der nächsten Saison einen Startplatz für die lukrative Gruppenphase der Champions League auf sicher. (als/si)

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