Aktualisiert 16.03.2017 16:30

Biberist

Insasse legt Feuer in eigener Gefängniszelle

Züngelnde Flammen und dicker Rauch hinter Gitterstäben: Im Untersuchungsgefängnis Solothurn brannte es.

von
cho
Beim Untersuchungsgefängnis legte ein Insasse ein Feuer.

Beim Untersuchungsgefängnis legte ein Insasse ein Feuer.

Georg Auster/Creative Commons

In einer Zelle des Untersuchungsgefängnisses Solothurn in Biberist kam es am Mittwoch zu einem Brand. Ein Zelleninsasse erlitt eine Rauchvergiftung und musste zur Kontrolle ins Spital. Die Polizei geht davon aus, dass der Mann das Feuer selbst gelegt hatte.

Die im Untersuchungsgefängnis anwesenden Mitarbeiter löschten das um 20 Uhr bemerkte Feuer rasch, wie die Solothurner Kantonspolizei am Donnerstag mitteilte.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr machten danach die vom Rauch betroffenen Räumlichkeit rauchfrei.

Keine Gefahr für restliche Insassen

Die übrigen Insassen waren gemäss Polizeiangaben vom Ereignis nicht betroffen und daher zu keinem Zeitpunkt gefährdet. In der betroffenen Zelle entstand ein Schaden von einigen hundert Franken.

(cho/sda)

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