Aktualisiert 16.02.2004 12:56

Inserateflaute geht weiter

Im vergangenen Monat sind in den Schweizer Zeitungen 7,3 Prozent weniger Inserate gedruckt worden als im Vorjahr.

Seit September 2003 ist ein stetiger Rückgang zu verzeichnen. Bei den Stellenanzeigen in der Gruppe Tages-, regionale Wochen- und Sonntagszeitungen betrage das Minus im Januar 12,0 Prozent, wie die am Montag publizierte Statistik der WEMF AG für Werbemedienforschung am Montag zeigt. Ein Teil des Rückgangs sei darauf zurückzuführen, dass die Tageszeitung «Der Bund» ab Januar in die Gesamtausgabe der «Berner Zeitung» integriert worden sei.

Deutschschweizer Zeitungen haben gemäss Statistik ein Minus von 5,1 Prozent hinnehmen müssen. In der Westschweizer Presse ging das Inseratevolumen 11,4 Prozent zurück und im Tessin 18,5 Prozent.

Bei der Publikumspresse war gegenüber Januar 2003 ein Plus von 9,2 Prozent zu verzeichnen. Mehrfarbige Inserate hätten mit einem Plus von 10,5 Prozent massgeblich zu dieser Steigerung beigetragen.

Das Inseratevolumen in der Finanz- und Wirtschaftspresse lag mit einem Minus von 0,3 Prozent nur unwesentlich unter dem Niveau des Vorjahres.

Für die 37 an der Inseratestatistik teilnehmenden Titel, welche der Spezialpresse zugeordnet werden, ergab sich im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von 1,8 Prozent. Bei der Fachpresse liess das Volumen um 15,4 Prozent nach.

(sda)

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