Aktualisiert 11.10.2017 10:37

Felssturz im Kanton UriInstabiler Fels behindert Suche nach Vermissten

Im Grenzgebiet Schwyz/Uri wurden drei Personen von herabstürzenden Felsen begraben. Geologen stufen die Situation als heikel ein.

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kaf/chk/sda
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Eine Person wurde leicht verletzt: Der Felsabbruch ereignete sich beim Felsenweg zwischen der Ruosalp und Alplen.

Eine Person wurde leicht verletzt: Der Felsabbruch ereignete sich beim Felsenweg zwischen der Ruosalp und Alplen.

Kantonspolizei Uri
So sah die Stelle vor dem Unglück aus.

So sah die Stelle vor dem Unglück aus.

Leser-Reporter
Geologen stufen die Situation als heikel ein.

Geologen stufen die Situation als heikel ein.

Leser-Reporter

Nach einem Steinschlag im Kanton Uri bei Unterschächen wollen die Behörden die Suche nach zwei vermissten Wegbauern am Mittwoch wieder aufnehmen. Zuvor müssen sie jedoch die Lage im Abbruchgebiet neu beurteilen.

Bislang gebe es keine Informationen zum Verbleib der Vermissten, sagte ein Mitarbeiter der Urner Kantonspolizei am Mittwochmorgen auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. In der Nacht war die Suche im schwer zugänglichen Gebiet aus Sicherheitsgründen unterbrochen worden.

Wie die Kantonspolizei Uri am Mittwoch mitteilte, liegt oberhalb der Unfallstelle viel loses Felsmaterial. Geologen stufen die Situation als heikel ein, heisst es weiter. Seit Mittwochmorgen sind deshalb Spezialisten im Einsatz, die den Felsen vom losen Material säubern. Die Suche nach den beiden Vermissten kann erst fortgesetzt werden, wenn diese Arbeiten erledigt sind.

Eine Person gerettet

Beim Felssturz im schwer zugänglichen Gebiet Ruosalp unweit des Klausenpasses wurden am Dienstagnachmittag drei Personen verschüttet. Rund 2000 Kubikmeter Fels stürzten dort ab. Eine Person konnte sich verletzt selbst befreien. Sie wurde von einem Helikopter in ein Spital geflogen.

Die Vermissten hatten zusammen mit der geretteten Person am Ausbau eines Alpwegs zwischen der Ruosalp und Alplen gearbeitet, als sich der Felsabbruch ereignete. Bei den vermissten Männern handelt es sich um zwei Urner im Alter von 26 und 62 Jahren. Die Rettungskräfte mussten mit Helikoptern an den Einsatzort geflogen werden.

Die Ruosalp liegt zuhinterst im Bisistal auf fast 1500 Metern über Meer unweit des Klausenpasses. Sie ist sowohl von der Urner Seite wie auch von der Schwyzer Seite erreichbar.

Haben Sie etwas mitbekommen? Sicht auf die Unglücksstelle? Schicken Sie uns Bilder auf feedback@20minuten.ch

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